Laut dem Edelmetallhändler Pro Aurum hat sich der Goldumsatz seit Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Vergleich zu den Vormonaten mehr als verdoppelt. Diese enorme Nachfrage ist auch auf dem Weltmarkt deutlich spürbar. Nach den ersten neun Kriegstagen war der Preis für eine Feinunze Gold (31 Gramm) um fast 100 US-Dollar gestiegen – und hatte somit die historische Höchstmarke von 2.072 Dollar aus dem August 2020 nur knapp verfehlt. Umso überraschender war für viele Experten, dass der Kurs aktuell wieder auf 1.930 Dollar gesunken ist, während sich viele Aktien nach einem kurzen Schock rasch erholten.

Aufgrund der Verunsicherung vieler potenzieller Goldanleger unterzieht die "Süddeutsche Zeitung" (SZ) das Edelmetall einem Faktencheck – klicken Sie sich durch unsere Fotostrecke oben. (mb)