Zu den wichtigsten Umsatztreibern der Finanzdienstleistungsindustrie zählt die private Altersvorsorge. Um im Ruhestand eine möglichst hohe Lebensqualität genießen zu können, sind immer mehr Bürger bereit, einen Teil ihres Einkommens in langfristige Sparvorhaben zu investieren. Zum Teil ist es auch die Sorge um die Tragfähigkeit des staatlichen Rentensystems, die zur privaten Vorsorge motiviert. Dass ausgerechnet die Deutsche Rentenversicherung aktuell mit Zahlen aufwartet, die viele wohl verblüffen, darf als Momentaufnahme verstanden werden: Demnach sind die staatlichen Rentenkassen zurzeit praller gefüllt denn je.

Die Nachhaltigkeitsrücklage der Rentenversicherung werde bis Jahresende auf rund 40,7 Milliarden Euro steigen, sagte Alexander Gunkel, Vorsitzender des Bundesvorstandes der Deutschen Rentenversicherung Bund, laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ). Selbst wenn alle Arbeitseinkommensbezieher ihre Einzahlungen augenblicklich stoppen würden, ließen sich die usgaben der Rentenkassen so immerhin 1,8 Monate lang bestreiten.

Und dennoch: Schon aus Diversifikationsgründen ist es sinnvoll, betrieblich oder privat vorzusorgen. In der Beratung ist es notwendig, die grundlegenden Fakten zum staatlichen Vorsorgesystem zu kennen. So können Berater für Interessenten Berechnungen zu ihrer finanziellen Situation im Alter anstellen. Eine laufende Beschäftigung mit dem Thema ist daher empfehlenswert. Wie gut Ihr Wissen in dieser Hinsicht aktuell ist, können Sie in unserem Quiz überprüfen. Die Redaktion wünscht viel Erfolg!