Die Hoffnung auf einen baldigen Impfstoff gegen Covid-19 und der feststehende Ausgang der US-Wahl stimmen viele Marktteilnehmer zuversichtlich. Mehr noch: Laut der jüngsten Umfrage der Bank of America sind Anlageprofis derzeit so optimistisch wie noch nie in diesem Jahr, berichtet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (FAZ). 

Die Zuversicht der 216 befragten Fondsmanager spiegelt sich auch in ihrem Anlageverhalten. Der durchschnittliche Anteil der Barmittel in ihren Fonds ist im Vergleich zum Vormonat von 4,4 Prozent auf nun 4,1 Prozent gefallen. Das ist weniger als vor dem Ausbruch der Coronakrise im Frühjahr. Damals lag die Barmittelquote bei 4,2 Prozent.

Aktien sind beliebt
Die Fondsprofis sprechen auch seltener von einer Rezession. Rund zwei Drittel der Befragten sehen die Weltwirtschaft in einem frühen Wachstumszyklus. Drei Viertel rechnen damit, dass die Zinsstrukturkurve steiler wird. 

Die Bank of America beobachtet auch eine eindeutige Bewegung hin zu riskanteren Anlagen in Schwellenländern, Aktien mit kleinerer Marktkapitalisierung, werthaltigen Titeln sowie Titeln aus der Bankbranche. Netto 46 Prozent der Investoren gewichten Aktien in ihren Fonds über. Ein geringeres Gewicht in den Fonds hätten zuletzt neben Cash vor allem Anleihen, konjunkturabhängige Aktien oder Energietitel gehabt. (fp)