Aberdeen Asset Managers Deutschland (Aberdeen AM Deutschland) bleibt auch im Jahr 2008 auf Wachstumskurs. Seit Anfang 2007 verzeichnete Aberdeen in Deutschland bereits Zuflüsse von rund einer Milliarde Euro. Damit stieg das verwaltete Vermögen auf insgesamt 1,5 Milliarden Euro an. Aberdeen hat zahlreiche Mandate großer institutioneller Kunden in Deutschland im Aktien- und Rentenbereich sowie für Immobilien-Dachfonds gewonnen. Das Frankfurter Büro, unter Leitung von Geschäftsführer Hartmut Leser, ist seit seiner Eröffnung im Januar 2007 bereits auf sieben Kollegen angewachsen. Aus Frankfurt heraus werden vornehmlich institutionelle Kunden mit Spezialfondslösungen aber auch Vertriebspartner für Publikumsfonds betreut. Dabei bietet Aberdeen AM Deutschland eine umfangreiche Kundenbetreuung vor Ort an.

Große Wachstumschancen eröffnet auch die zum Jahresanfang vollzogene Fusion der Immobiliensparte Aberdeen Property Investors mit der Deutsche Gesellschaft für Immobilienfonds mbH (Degi). Die Akquisition bestärkt das klare Bekenntnis von Aberdeen zum deutschen Markt. Aberdeen ergänzt nicht nur seine Portfoliomanagement-Aktivitäten im Immobilienbereich in einem für das Unternehmen strategisch wichtigen Markt. Das Unternehmen ist durch die Akquisition auch mit einer Portfoliomanagement-Plattform und einer eigenen Kapitalanlagegesellschaft für Immobilien in Deutschland vertreten. Einschließlich der Degi-Anlagen summiert sich das verwaltete Wertpapier- und Immobilienvermögen von Aberdeen in Deutschland damit auf rund acht Milliarden Euro. Durch die Fusion entsteht einer der größten europäischen Immobilienfondsmanager mit Sitz in Stockholm.

"Wir haben uns für Deutschland ehrgeizige Ziele gesteckt", sagt Geschäftsführer Leser. "In den nächsten fünf Jahren möchten wir uns unter den etablierten ausländischen Anbieter am Markt positionieren. Die erfreulichen Entwicklungen des letzten Jahres bestätigen unseren Wachstumskurs." Im Fokus für das Deutschlandgeschäft bleiben 2008 weiterhin die Kernprodukte globale und europäische Aktien- und Rentenfonds sowie Immobilienfonds.

Subprime ante portas

Aberdeen hat als eins der wenigen Fondshäuser eigenen Angaben zufolge keine Investitionen am Subprime-Markt getätigt. Der wertkonservative, fundamental orientierte Anlagestil des Unternehmens sowie die Solidität der Anlageentscheidungen zahlen sich gerade jetzt in den turbulenten Marktentwicklungen aus: besonders die globalen Aktienfonds von Aberdeen weisen eine überdurchschnittliche Wertentwicklung aus und sind somit bestens für institutionelle Investoren mit langfristigem Anlagehorizont geeignet.

Standardisiertes Portfolimanagement

Das Portfoliomanagement von Aberdeen läuft über drei gleichberechtigte Managementplattformen und Investmentzentren in London, Singapur und Philadelphia. Alle Teams arbeiten methodisch gleich und sind vollständig in globale Entscheidungsprozesse integriert. Zudem bietet Aberdeen eine vollständige globalisierte Portfoliomanagement-Plattform an und setzt eigenen Angaben zufolge auf klare Verantwortlichkeiten und flache Hierarchien im Portfoliomanagement sowie eine an der langfristigen Performance orientierte Vergütung der Portfoliomanager. Das fördere das unternehmerische Handeln eines jeden einzelnen im Wettbewerb für bessere Informationsverarbeitung, heißt es. (ir)

Aberdeen Asset Management plc ist eine global aufgestellte Fondsgesellschaft, die für Kunden weltweit ein Vermögen von rund 140 Milliarden Euro verwaltet (per 31. Dezember 2007). Rund 90 Prozent der Unternehmensgelder werden für institutionelle Investoren verwaltet. Als unabhängiges Haus ist Aberdeen frei von Interessenskonflikten; das einzige Geschäftsfeld ist das aktive Asset Management. Seit 1991 ist Aberdeen an der London Stock Exchange notiert. Das FTSE-250-Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von 1,7 Milliarden Euro und beschäftigt 1.500 Mitarbeiter in 19 Ländern, unter anderem in den Investmentzentren London, Philadelphia und Singapur.