Nicht nur der Robo-Branchenprimus Scalable Capital kann das Knacken einer wichtigen Marke beim verwalteten Vermögen verkünden – auch der kleinere Robo-Berater Smavesto hat eine solche erreicht. Der Anfang 2019 gestartete digitale Vermögensverwalter der Sparkasse Bremen hat nun 100 Millionen Euro an verwaltetem Kundenvermögen überschritten, wie das Institut in einer Pressemitteilung schreibt.

Die Sparkasse hat den Robo vor über drei Jahren als Ergänzung zu Fondssparplänen angeboten. "Ziel von Smavesto ist es, über einen mittel- bis langfristigen Zeitraum eine Rendite zu erreichen, die der des Durchschnitts des Kapitalmarktes entspricht", erläutert Thomas Fürst, Vorstand der Sparkasse Bremen und Geschäftsführer der Tochter Smavesto. 

Richtiger Robo
Das Institut betont ferner, dass die von der GET Capital entwickelten Prozesse des Robos, von der Registrierung bis hin zur Umsetzung der Anlagestrategie mit börsengehandelten Indextrackern (ETFs), vollständig digitalisiert sind. "Um die Qualität von Smavesto zu gewährleisten, werden alle Anlagevorschläge zur Sicherheit im Nachgang von erfahrenen Portfoliomanagern plausibilisiert", sagt Sascha Otto, Geschäftsführer und Portfoliomanager bei Smavesto. "Seit 2019 mussten wir aber bisher keine Anlagevorschläge revidieren. Das zeigt, wie effizient die künstliche Intelligenz von Smavesto arbeitet." (jb)