Die drei Mischfonds der "Allianz Dynamic Multi Asset Strategy"-Familie (DMAS) wenden ab sofort Ausschlusskriterien und einen "Best in Class"-Filter an. Durch die Neupositionierung der in Summe 2,2 Milliarden Euro schweren Fonds erweitert Allianz Global Investors sein Angebot an SRI-Strategien. Die drei Buchstaben stehen für "Sustainable and Responsible Investing", also Anlagen, bei denen Öko- und Ethikkriterien zum Einsatz kommen. Das Kürzel findet sich nun auch in den Fondsnamen wieder.

An Asset-Allokation, Anlageprozess und Risikomanagement der Fonds DMAS 15, DMAS 50 und DMAS 75 soll sich nichts ändern, betont die Fondsgesellschaft. Manager bleibt Marcus Stahlhacke, Head of Retail Active Allocation bei Allianz Global Investors. "Vor dem Hintergrund der starken Erfolgsbilanz der DMAS-Fondspalette über eine Vielzahl von Vertriebskanälen war die Umstellung dieser Strategie ein logischer Schritt in der Weiterentwicklung unseres Angebots", lässt sich Sven Schäfer, Leiter des Retail- und Wholesale-Geschäfts in Deutschland, Österreich und Mittel-/Osteuropa, in einer Pressemitteilung zitieren.

20 Prozent ohne "SRI-Exposure" erlaubt
Das Kernportfolio der DMAS-Fonds besteht aus globalen Aktien und Euro-Anleihen. Die strategische Aktienquote liegt bei 15, 50 beziehungsweise 75 Prozent. Ergänzt wird dieses Kernportfolio durch Investments in Schwellenländern, Hochzinsanleihen, Private Equity, Immobilientitel und andere alternative Assetklassen, die zusammen bis zu 40 Prozent des Portfolios ausmachen können.

Der nun berücksichtige SRI-Prozess führe dazu, "dass nur die aus ökologischer, sozialer oder die Unternehmensführung betreffender Sicht besten Aktien eines Sektors ausgewählt werden", heißt es in der Pressemitteilung. "Maximal 20 Prozent des Gesamtportfolios dürfen mit Anlagen bestückt sein, die kein SRI-Exposure aufweisen."

Nachhaltigkeitskriterien bei 160 Milliarden Euro
Allianz Global Investors verwaltet nach eigenen Angaben insgesamt 557 Milliarden Euro. 160 Milliarden Euro davon würden unter expliziter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien gemanagt. Dabei entfielen rund sechs Milliarden Euro auf Impact-Investments, 26 Milliarden Euro auf SRI-Strategien und 128 Milliarden Euro auf Konzepte mit ESG-Integration. (bm)