TBF Global Asset Management hebt den Soft Close für den defensiven Multi-Asset Fonds TBF Special Income wieder auf, der in der Vergangenheit 4Q‐Special Income Fonds hieß. Zwei Jahre nach de Beginn der Vertriebsrestriktionen haben sich die Mittelzuflüsse des nun knapp 740 Millionen Euro schweren Portfolios wieder eingependelt, wie die Fondboutique mit Sitz am Bodensee mitteilt. Als er geschlossen wurde, war er 443 Millionen Euro groß.

Die hohe Nachfrage war der Grund für den Ausschluss von Neukunden seit Juni 2017 – Bestandskunden und Sparpläne wurden weiter bedient. "Um unsere Investoren zu schützen, das Rendite‐Risiko‐Profil nicht zu gefährden oder gar durch zu viel Cash den Fonds zu verwässern, haben wir uns entschlossen, beim Fonds zum 30. Juni 2017 einen Soft Close durchzuführen", sagte damals Peter Dreide, Investmentchef und Gründer von TBF, damals. 

Marktturbulenzen machten Fonds wieder investbar
Das Management des Portfolios investiert unter anderem in Aktien von Firmen, bei denen ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vorliegt oder ein sogenannter Squeeze-Out erwartet wird: Also Unternehmen, bei denen ein Aktionär so viele Anteile hält, dass er Minderheitsaktionäre ausbezahlen kann oder muss. Diese Papiere gibt es nicht wie Sand am Meer, entsprechend sind Investitionen in sie nicht beliebig skalierbar. Nach der Marktkorrektur im Jahr 2018 sieht TBF in diesem Bereich wieder ein deutlich verbessertes Chance-Risiko Profil.

Aufgrund der weiterhin regen Nachfrage nach risikoadjustierten Erträgen öffnet TBF die Anteilklasse "EUR R"  ab dem 15. August wieder für den allgemeinen Vertrieb. "Mit Blick nach vorn beachten wir weiterhin die Anlegerwünsche nach einer von der Entwicklung der Börsen unabhängige Rendite bei gleichzeitig niedrigerem Risiko," fasst Dreide zusammen. (jb)