Die Investmentgesellschaft Bantleon verschmilzt zwei ihrer Mischfonds. Dies geht aus einer Mitteilung an die Anleger hervor, die FONDS professionell ONLINE vorliegt. Demnach soll der Bantleon Opportunities World zu Ende September auf den Bantleon Opportunities L übertragen werden. Der Bantleon Opportunities World verwaltete zuletzt ein Vermögen von weniger als 40 Millionen, der Opportunities L von gut 170 Millionen Euro.

Die in Hannover angesiedelte Gesellschaft begründet den Schritt mit einer Neuausrichtung der Strategie des Opportunities L. "Wir sehen künftig insgesamt eine deutlich größere Notwendigkeit für eine internationale Ausrichtung der Assets", teilt das Haus auf Nachfrage der Redaktion mit. Statt wie bislang nur in Aktien der Eurozone wie Dax- und Eurostoxx-50-Titel soll das Fondsmanagement auch in Aktien aus Nordamerika, Asien und den Emerging Markets investieren dürfen. Wie bislang auch geschehe dies aber nur über Future-Overlays.

Überschneidung im Sortiment
Die globale Ausrichtung gelte bereits seit einiger Zeit für den Anleihenteil des Portfolios. "Durch die künftige Abdeckung globaler Aktienmärkte ergibt sich eine Überschneidung mit de Bantleon Opportunities World, weshalb eine Zusammenführung sinnvoll ist", begründet die Gesellschaft die Verschmelzung. Die Gebührenhöhe der vor der Fusion stehenden Fonds ist gleich. Für Anleger ergibt sich mit Blick auf die Kosten also kein Unterschied.

Daneben erweitern die Hannoveraner einem weiteren Fonds der Serie, dem Opportunities S, im Aktien- wie im Anleihenteil den Horizont von europäischen auf internationale Wertpapiere. Der Opportunities L sowie der Opportunities S zählten lange zu den Flaggschiffen des Hauses, verloren aber über die vergangenen Jahre an Mitteln. (ert)