Frankfurt, 08. Mai 2003. Nach dem schwierigen Geschäftsjahr 2002 hat der dit mit einem guten Absatzergebnis seiner Fonds in den ersten Monaten des Jahres 2003 wieder Tritt gefasst. "Wir sind auf den Erfolgspfad, mit innovativen Produkten und einer erfolgreichen Multikanalstrategie", sagte Markus Rieß, Sprecher der dit-Geschäftsführung, anlässlich der Jahrespressekonferenz. Im ersten Quartal 2003 stellte sich das Mittelaufkommen netto auf 1,7 Mrd. €, womit der dit Platz 3 der absatzstärksten Fondsgesellschaften in Deutschland erreichte. Im April setzte sich der Wachstumstrend beim dit mit einem Netto-Absatz von rund 200 Mio. € fort.

Erfolgreiche Produktinnovationen tragen dit-Absatz

Das Netto-Mittelaufkommen von 1,7 Mrd. € per Ende März 2003 entsprach rund 16% des Absatzes der gesamten deutschen Fondsindustrie (10,8 Mrd. €). "Damit floss jeder sechste im ersten Quartal 2003 in einen Wertpapierpublikumsfonds investierte Euro in einen Fonds des dit", kommentierte Markus Rieß. Dabei stand insbesondere der im April 2002 neu auf den Markt gebrachte dit-Euro Bond Total Return im Mittelpunkt des Anlegerinteresses: Allein im laufenden Jahr konnte der Fonds, in dem der dit mittlerweile ein Fondsvermögen von über 3,1 Mrd. € verwaltet, rund 1,6 Mrd. € neue Anlagegelder auf sich ziehen. Den Angaben von Markus Rieß zufolge sammelt der dit derzeit in diesem Fonds im Durchschnitt täglich 10 Mio. € neue Mittel ein. Der dit-Euro Bond Total Return habe seit seiner Auflage bis heute eine Wertentwicklung von rund 10,2% erzielen können.

Auch der zu Jahresbeginn neu aufgelegte Garantiefonds dit-Euro Protekt Dynamik sei gut im Markt aufgenommen worden. Ihm flossen in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres insgesamt rund 1,3 Mrd. € zu. Zudem erreichten die beiden neu aufgelegten Stiftungsfonds mit einem Zufluss von 800 Mio. € ein beachtliches Absatzergebnis.

Hohe Nachfrage nach dit-Rentenfonds

Alles in allem stehe, so Rieß weiter, das Jahr 2003 beim dit offensichtlich im Zeichen der Rentenfonds. "Im Gegensatz zum Trend in der Branche, die mit einem deutlichen Übergewicht Geldmarktfonds absetzte, überwiegt bei uns mit einem Absatzergebnis von netto 2,2 Mrd. € die Nachfrage nach Rentenfonds," sagte der dit-Chef. Demgegenüber stellte sich der Netto-Absatz der Geldmarktfonds auf 680 Mio. €, während sich bei den Aktienfonds ein Mittelrückfluss von 800 Mio. € ergab; gemischte Fonds und AS-Fonds verzeichneten zusammen genommen Rückflüsse in Höhe von 350 Mio. €.

Aktuell verwaltet der dit rund 42,1Mrd. € in 208 Fonds. Das dit-Fonds-vermögen verteilt sich zu 12,8 Mrd. € auf Aktienfonds, 18,2 Mrd. € auf Rentenfonds, 7,5 Mrd. € auf Geldmarktfonds, 3,2 Mrd. € auf Gemischte Fonds und 0,4 Mrd. € auf AS-Fonds.

Betreuungsqualität und Service im Vertrieb als Erfolgsfaktoren des dit

Den erfolgreichen Start in 2003 und die Trendumkehr beim Mittelzufluss begründet Rieß neben den innovativen, marktgerechten Produkten mit der Neuaufstellung im Vertrieb: "Unsere Investitionen in Betreuungsqualität und den Service machen sich jetzt bezahlt", sagt er. So habe die Dresdner Bank in 2003 über 1,2 Mrd. € zum Absatzergebnis beigetragen. Als eine weitere wesentliche Stütze erwiesen sich die Allianz-Vertreter. Über sie habe man im laufenden Jahr 230 Mio. € eingesammelt. Bereits 2002 (Netto-Absatz: 544 Mio. €) sei es gelungen, die Allianz-Vertreter in der Breite an das Fondsgeschäft heran zu führen. Mittlerweile seien nahezu alle Vertreter im Fondsgeschäft aktiv. Weitere 200 Mio. € hätten die Partner im sogenannten Drittgeschäft beigetragen. "Wir haben uns in der Betreuung dieses Bereichs neu strukturiert und werten das erfreuliche Absatzergebnis als Bestätigung unserer neuen Ausrichtung," betont Rieß.

Auch bei den beim dit verwalteten Investmentkonten habe man in den ersten Monaten des laufenden Jahres ein leichtes Wachstum verzeichnet. Ihre Zahl sei seit Jahresbeginn um rund 20.000 auf 1,624 Mio. gestiegen. In seinem ServiceCenter Hof verwalte der dit aktuell rund 13,1 Mrd. € an Kundengeldern.

2002: Ein Jahr des Umbruchs für den dit

Im schwierigen Geschäftsjahr 2002, das Rieß als Umbruchphase für den dit bezeichnete, hatte der dit noch einen Mittelabfluss von 130 Mio. € registriert. Nettoabflüssen von 740 Mio. € bei den Aktienfonds, 460 Mio. € bei den Rentenfonds sowie 90 Mio. € bei den Misch- und AS-Fonds stand dabei ein Zufluss bei den Geldmarktfonds in Höhe von fast 1,2 Mrd. € gegenüber. Insgesamt verwaltete der dit Ende 2002 ein Fondsvolumen von 41,1 Md. €, was einem Marktanteil von 13,2% entsprach.

Mit Kostenabbau und Rentabilitätsoffensive erfolgreich

Im Jahr 2002 habe man die bereits 2001 eingeleiteten Maßnahmen zum Kostenabbau und zur Steigerung der Rentabilität fortgesetzt und sei, so Rieß, bis heute dabei gut voran gekommen, vor allem durch die erfolgreiche Konsolidierung der Fondspalette. Dabei habe man sowohl Produktüberschneidungen im Sortiment bereinigt als auch Fonds geschlossen, die aufgrund gesunkenen Fondsvolumens unrentabel geworden seien. In diesem Zusammenhang appellierte Rieß an den Gesetzgeber, der deutschen Fondsbranche möglichst bald die Zusammenlegung von Fonds zu erlauben.

Zur Reduzierung der Kosten habe man überdies, so sagte Rieß weiter, unter Nutzung der natürlichen Fluktuation auch Personal reduziert; heute beschäftigt die Gruppe rund 1.454 Mitarbeiter, das sind knapp 12% weniger als Ende 2001. Im Jahr 2002 konnte zudem die Verschmelzung der Allianz-Kapitalanlagegesellschaft auf den dit abgeschlossen werden. Alles in allem hielt der dit durch strukturiertes und diszipliniertes Kostenmanagement im aktuell schwachen Marktumfeld seine Profitabilität. Die Cost-Income-Ratio der Gruppe konnte per Ende 2002 auf 75,1% (2001: 78,7%) verringert werden. Ziel sei es, durch Maßnahmen der Kostensenkung bis 2005 auf unter 70% zu kommen.

dit bringt Absolute Return Produkt

Noch in diesem Jahr will der dit einen Absolute Return Fonds auf den Markt bringen. Bei diesem neuen Fondstyp beschränkt sich das Management nicht auf eine Asset-Klasse, sondern kann das globale Investment-Universum nutzen, um den Anlegern einen absoluten, positiven und möglichst konstanten Ertrag zu erwirtschaften.

Eigene Fondsbank soll Servicequalität im Drittgeschäft weiter erhöhen

Mit einer eigenen Fondsbank will der dit zudem seine Leistungen für Partner im Drittgeschäft verstärken. Die Fondsbank soll den Vertriebspartnern die Verwaltung von Fonds unterschiedlicher Gesellschaften in einem Depot ermöglichen. Zudem soll sie als offene Servicegesellschaft anderen Fondsgesellschaften und Banken die Dienstleistung "Fonds-Depotverwaltung" als Outsourcinglösung anbieten. Der dit hat die Fondsbank beantragt und plant, den Geschäftsbetrieb im dritten Quartal 2003 aufzunehmen. Parallel dazu hat der dit seine Vertriebseinheit für Partner im Drittgeschäft weiter ausgebaut, um die Qualität bei der Betreuung und den Service nachhaltig zu verbessern.

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen:

So weit wir hierin Prognosen oder Erwartungen äußern oder unsere Aussagen die Zukunft betreffen, können diese Aussagen mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen ergeben sich eventuell Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen. Abweichungen resultieren ferner aus dem Ausmaß oder der Häufigkeit von Versicherungsfällen, Stornoraten, Sterblichkeits- und Krankheitsraten beziehungsweise -tendenzen, und insbesondere im Bankbereich aus dem Ausfall von Kreditnehmern. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse, sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen, insbesondere hinsichtlich steuerlicher Regelungen, können einen Einfluss ausüben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen.

Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, die hierin enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.