Fintego, der Robo-Berater der European Bank for Financial Services (Ebase), feiert seinen fünften Geburtstag. Aus dem Anlass und aufgrund des deutlich gestiegenen Anlagevolumens hat die Bank die Gebühren gesenkt. Zudem wird speziell für große Anlagesummen eine weitere Stufe im Gebührenmodell ergänzt. "Durch das zunehmende Interesse von Privatpersonen sowie auch Unternehmen, größere Summen bei Fintego anzulegen, haben wir uns dazu entschieden, auch ein spezielles Angebot für Anlagen ab einer Million Euro zu ergänzen", kommentiert Rudolf Geyer, Sprecher der Geschäftsführung der Ebase.

Fintego als White-Label-Robo
Die Verwaltungsentgelte sinken laut Ebase ab 1. April um jeweils 0,05 Prozentpunkte. So zahlen Anleger mit einem Volumen bis 10.000 Euro nun jährlich 0,9 Prozent – vorher waren es 0,95 Prozent. Ab 10.000 Euro sind künftig 0,7 Prozent, ab 50.000 Euro 0,4 Prozent fällig. Wer dem Robo mehr als eine Million Euro anvertraut hat, dessen Entgelt beträgt 0,3 Prozent des Volumens. Diese Gebührenstufe ist neu.

Der Robo-Berater, der fünf unterschiedliche Strategien auf Basis von Portfolios aus börsengehandelten Indexfonds bietet, startete zum Jahresbeginn 2014 als Gemeinschaftsprojekt der Ebase mit Financescout24 unter dem Namen "Financescout24 Managed Depot". Rund anderthalb Jahre später stieg Finanzscout24 aus – seitdem führt Ebase den prozessorgetsuerten Asset Manager alleine weiter. Kurz danach, im Oktober 2015, öffnete die Bank und Fondsplattform die Online-Vermögensverwaltung auch für Vermittler mit einer Erlaubnis gemäß Paragraf 34f Gewerbeordnung. Seit Ende 2016 gibt es den Fintego für sie auch in einer White-Label-Version. (jb)