Immer mehr Asset Manager integrieren Nachhaltigkeitskriterien in ihre Anlageprozesse und haben entsprechende Ressourcen ausgebaut. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des US-Vermögensverwalters Russell Investments unter 400 Fondsgesellschaften aus aller Welt.

Demnach lassen mittlerweile 78 Prozent der Asset Manager ESG-Aspekte quantitativ oder qualitativ in den Investmentprozess einfließen, fünf Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Fortschritte waren dabei in nahezu allen Regionen zu verzeichnen – doch die kontinentaleuropäischen Fondsanbieter konnten ihre Führungsrolle festigen.


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"ESG ist nicht länger ein Extra-Feature, sondern ein zentraler Faktor, den Vermögensverwalter in ihre Entscheidungsprozesse einbeziehen müssen", meint Bettina May, die bei Russell Investments den Vertrieb in Deutschland und Österreich verantwortet. Es zeige sich, dass sich die Investmentbranche in die richtige Richtung bewege. "Gleichzeitig gibt es in bestimmten Regionen nach wie vor Raum für Verbesserungen", betont May. "Der Weg dorthin ist klar vorgezeichnet. Vermögensverwalter, die keine Fortschritte machen, werden zurückbleiben." (bm)