Die ETF-Sparte des Pariser Asset Managers Amundi forciert ihr Geschäft mit Privatkunden in Deutschland – und hat deshalb zahlreiche Vertriebsvereinbarungen mit diversen Online-Finanzplattformen abgeschlossen. Konkret geht es um Partnerschaften mit BNP Paribas (DAB und Consors), Comdirect, DKB, Flatex, Gratisbroker, Maxblue und ING.

Zur Begründung heißt es in einer Pressemitteilung von Europas größtem Asset Manager, dass ETFs auch im Geschäft mit Privatanlegern immer mehr in den Fokus rückten. Rückenwind komme dabei von der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid II, die auf hohe Transparenz und Kosteneffizienz abstelle, sowie von neuen digitalen Vertriebsmodellen.

Standard-ETFs für 0,05 Prozent Kosten im Jahr
"Wir setzen verstärkt auf das schnell wachsende Kundensegment von Online-Plattformen und bieten Anlegern sowohl für die Einmalanlagen als auch für Sparpläne einen kostengünstigen Zugang zu Amundi-ETFs", sagt Hermann Pfeifer, Leiter Amundi ETF, Indexing & Smart Beta in Deutschland, Österreich und Osteuropa. Insbesondere das Geschäft mit ETF-Sparplänen wächst seit Jahren rasant (FONDS professionell ONLINE berichtete).

Besonders gefragt seien die günstigen "Amundi Prime"-Produkte sowie der Amundi Gold ETC, erläutert Thomas Wiedenmann, der das Geschäft mit Privatanlegern und Vermögensverwaltern in Deutschland, Österreich und Osteuropa verantwortet. Die im März 2019 eingeführte "Prime"-Palette wurde jüngst um zwei ETFs erweitert, die auf britische Nebenwerte respektive kurzlaufenden US-Staatsanleihen setzen. Damit umfasst das Spektrum nun je sechs Aktien- und Renten-ETFs für wichtige Anlageregionen. Diese Indexfonds gehören mit laufenden Kosten von nur 0,05 Prozent im Jahr zu den günstigsten Produkten am Markt. (bm)