Fidelity Investments, größtes unabhängiges Fondsmanagement-Unternehmen der Welt, startet eine breit angelegte Marktoffensive mit dem Titel "Einfach Investieren". Die Ziele der Kampagne sind, deutschen Anlegern den effektiven und zielführenden Umgang mit Geldanlagen sowie die Vorteile von Finanzberatungsleistungen aufzuzeigen.

Die zentralen Bausteine der Initiative "Einfach investieren" bilden die Markteinführung der Fidelity MoneyBuilder Fonds. Klaus-Jürgen Baum, Geschäftsführer von Fidelity Investments in Deutschland, begründete die Initiative heute auf einer Pressekonferenz mit einem überzogenen Sicherheitsdenken der deutschen Anleger. "In Deutschland ist sehr deutlich zu erkennen, dass ein Großteil der Anleger unstrukturiert investiert, renditeschwache Produkte bevorzugt und dadurch nur geringe Erträge erzielt."

Deutsche müssen ihr Anlageverhalten ändern

Angesichts der drängenden Vorsorgenotwendigkeit sei es erforderlich, dass die Deutschen ihr Anlageverhalten korrigieren und einen zielgerichteten Vermögensaufbau beginnen. Baum verwies darauf, dass die Deutschen insbesondere renditeschwache Anlagen, wie Geldmarkt-, Renten- und Garantieprodukte bevorzugten. Gerade für den langfristigen Vermögensaufbau sei es aber wichtig, auf renditeträchtige Produkte, wie etwa Aktienfonds, zu setzen, um ein Vermögen aufzubauen und zu sichern.

Unterstützung erhielt der Fidelity-Deutschland-Chef dabei von Dr. Franz-Josef Leven vom Deutschen Aktieninstitut sowie von Prof. Dr. Wolfgang Gerke von der Universität Erlangen-Nürnberg. Leven machte deutlich, dass der Anteil der Aktien- und Aktienfondsbesitzer in den vergangenen Jahren gesunken sei. Die Gründe dafür ließ das Deutsche Aktieninstitut in einer repräsentativen Umfrage von TNS Infratest ermitteln: "Aktien und Aktienfonds werden von den Anlegern immer noch als vergleichsweise unsichere, komplizierte und teure Produkte angesehen, von denen man am besten die Finger lässt", so Leven. "Erschreckend ist, dass der Mehrzahl der privaten Anleger im Allgemeinen die auf mittel- und langfristige Sicht hohe Rendite von Aktien bzw. Aktienfonds nicht bekannt ist."

Risiken nicht ausreichend gestreut

Gerke zeigte anhand einer aktuellen Studie seines Instituts auf, dass die Mehrheit der deutschen Depots falsch strukturiert ist. "Die Anleger investieren zu wenig in renditeträchtige Produkte", so Gerke. "Außerdem streuen sie ihre Risiken nicht ausreichend. Bei einer ohnehin niedrigen Aktienquote ist der Anteil deutscher Aktien bei den meisten der untersuchten Depots deutlich zu hoch."

Baum verwies auf grundlegende Probleme innerhalb der deutschen Finanzbranche: "Immer kompliziertere Produkte mit unverständlichen Anlagephilosophien und Gebührenstrukturen sind auf den Markt gekommen. Viel wichtiger sind Basisprodukte mit hoher Qualität, die die Eintrittshürden in das Fondssparen verringern - und das zu attraktiven Konditionen."

Neue Fondsfamilie

Im Rahmen der Marktoffensive "Einfach investieren" bringt Fidelity daher eine neue Fondsfamilie mit dem Namen Fidelity MoneyBuilder Fonds auf den deutschen Markt. Fidelity erhebt für diese Fonds keinen Ausgabeaufschlag, keine Umschichtungs- und Rücknahmegebühren und hat eine verringerte Verwaltungsvergütung festgelegt. Anleger können so problemlos und kostenfrei zwischen ihnen hin- und herwechseln. "Die Fidelity MoneyBuilder Fonds sind für den breiten Markt konzipiert, sehr transparent und einfach zu verstehen", führte Baum aus. "Wir werden die im Vergleich zum Markt sehr kostengünstige Fondsfamilie über die Direktvertriebskanäle sowie über alle unsere Vertriebspartner anbieten. Das verstehen wir unter ,Einfach Investieren"."

Das neutrale ifa-Institut hat die Moneybuilder Fonds als die kostengünstigste aktiv gemanagte Fondsgruppe in Deutschland ausgezeichnet. Die Fondsfamilie besteht aus drei Aktienfonds (Europa, Welt, Asien) und einem Rentenfonds, der vorwiegend in europäische Anleihen investiert. Gesamtverantwortlich für die Anlagestrategie ist Richard Skelt.

Beratungsoffensive

Unter dem Motto "Gutes Geld braucht gute Beratung" wirbt Fidelity gleichzeitig dafür, dass Privatanleger von den Vorteilen einer qualifizierten Finanzberatung profitieren. Eine von Fidelity in Auftrag gegebene Studie von der Unternehmensgruppe Steria Mummert Consulting zeigt, dass die Deutschen viel zu hohe liquide Anlageformen halten. Hätten die Deutschen vor 15 Jahren ihr Vermögen an einem konservativen Musterportfolio (20 Prozent Aktien, 50 Prozent Anleihen, 30 Prozent Liquide Anlagen) ausgerichtet, hätten sie eine um 29 Prozent höhere Wertsteigerung realisieren können. Auf 20 Jahre berechnet wäre das Vermögen sogar um über 70 Prozent höher gestiegen.

Fidelity weist angesichts dieser Ergebnisse auf den Wert der Finanzberatung hin. "Eine qualifizierte Beratung ist der zentrale Erfolgsfaktor für einen zielgerichteten Vermögensaufbau", erklärt Baum. "Fidelity hilft mit der Initiative ,Gutes Geld braucht gute Beratung" den deutschen Anlegern zum Beispiel, einen geeigneten Berater zu finden. Zum anderen verstärkt Fidelity systematisch die Unterstützung für den Finanzvertrieb durch zahlreiche konkrete Service-Bausteine." Fidelity wird sowohl in Publikums- als auch Fachmedien verschiedene Anzeigenmotive zum Wert der Beratung schalten. Flankiert wird die Kampagne durch Ratgeberbroschüren, Checklisten sowie Pressearbeit. Darüber hinaus bietet eine neue Online-Plattform unter www.gute-finanzberatung.de umfassende Service-Informationen. (hh)