Das Fintech Finleap macht Ernst: Vor zwei Tagen haben die Berliner ihren Angriff gegen das Vergleichsportal Check24 gestartet. Unter dem Namen "Joonko" wollen sie vorerst eine B2C-Plattform für den Vergleich von Kfz-Versicherungen anbieten. Im nächsten Jahr sollen Bank- und Versicherungsprodukte folgen, sagte die Finleap-Managerin Carolin Gabor dem Branchendeienst "Finanz-Szene.de".

Ursprünglich lief das Projekt unter dem Namen "Betterchange". Der neue Name Joonko sei an die japanische Bergsteigerin Junko Tabei angelehnt, die im Jahr 1975 als erste Frau den Mount Everest bestiegen hat, was damals allen gängigen Konventionen widersprach. So wolle nun auch Finleap mit der neuen Plattform vermeintliche Gesetzmäßigkeiten durchbrechen und zeigen, dass Finanprodukte nicht zu kompliziert für den digitalen Vertrieb sind, berichtet "Finanz-Szene.de".

Offizieller Start für Ende des Jahres geplant
Joonko wolle auch die "Günstiger ist besser"-Logik der bestehenden Vergleichsportale hinter sich lassen, sagte Gabor im Interview mit Finanz-Szene. Statt dem billigsten Produkt wolle man dem Kunden das beste für seine Bedürfnissen anbieten. Bisher können Besucher der Seite allerdings nur ihre Mail-Adresse hinterlassen, um beim Start der Plattform eine Nachricht zu bekommen. Der offizielle Start von Joonko ist für das vierte Quartal geplant. (fp)