Anbieter von Fondspolicen haben zu Jahresbeginn die Auswahl an Portfolios für ihre Versicherungen erweitert – mitunter massiv, wie das Beispiel der Liechtenstein Life zeigt. Der Versicherer mit Sitz in dem kleinen Herzogtum hat die Grundauswahl an Zielprodukten für seine elf in Deutschland erhältlichen fondsgebundenen Renten- und Lebensversicherungen von bislang 165 auf über 2.000 Fonds erhöht. Darin eingeschlossen sind auch erstmals börsengehandelte Indextracker (ETFs).

Die Versicherungskunden haben damit Zugriff auf Produkte von über 100 Asset Managern, sowohl Boutiquen mit nur einem oder zwei Fonds bis hin zu großen Vermögensverwaltern wie Blackrock oder Schroders, die zum Teil mit 20 oder mehr Produkten in der Gesamtauswahl vertreten sind.

Inter mit neuer Nachhaltigkeitsstrategie
Neben der Lichtenstein Life hat auch die Inter Lebensversicherung ihr Sortiment an Fonds vergrößert. Die Gesellschaft startete die Fondsstrategie "Welt Nachhaltigkeit", für die der "Ökoworld Ökovision Classic" und die beiden iShares-ETF "MSCI World SRI" und "Emerging Marktes SRI" zur Verfügung stehen.

"Inzwischen achten immer mehr Unternehmen bei Produktion und Handel darauf, Ressourcen zu schonen und fair mit ihren Partnern umzugehen. In solche Vorreiter investieren unsere Kunden ihr Geld mit einem guten Gewissen", betont Inter-Vorstandssprecher Michael Solf. "Wir freuen uns, dass wir dem veränderten Kundenanspruch produktseitig nun noch mehr Rechnung tragen." (jb)