Der neu aufgelegte Gamma Plus Fonds der Conservative Concept Portfolio Management soll das Entscheidungsdilemma von Anlegern zwischen Kapitalwachstum und Risikoabsicherung lösen. Portfoliomanager Markus Buchmann kombiniert dazu ein Basisportfolio aus liquiden Investment-Grade-Anleihen als Unterbau mit einem Options-Portfolio, das seinen Fokus auf der Ausgeglichenheit der Portfoliokennziffern hat. In einem neutralen bis positiven Börsenumfeld profitiert der Anleger somit von einem stabilen Wachstum.

Bei starken Markteinbrüchen entwickeln die Portfoliokennziffern durch den Überhang an Long-Optionen eine vorteilhafte Dynamik, die sich bei fortschreitendem Marktverfall weiter verstärkt. "Mit dem Gamma Plus bieten wir Anlegern eine Allwetter-Strategie mit Rettungsboot. Wir wollen im Sinne des Absolute-Return-Gedankens einen mit der tatsächlichen Marktphase weitestgehend unkorrelierten Ertragsstrom generieren – und das auch bei fallenden Märkten", erklärt Buchmann, der die Strategie entwickelt hat.

Anders als übliche Risikoprämien- und Short-Vola-Strategien
Der Investmentprozess des Gamma Plus folgt einem eigens dafür entwickelten quantitativen, regelbasierten Konzept. Auf illiquide Anleihen und Hochzinsanleihen wird genauso verzichtet wie auf Anleihe-Trading. Zudem werden ausschließlich liquide und börsennotierte Optionen auf europäische und US-Aktienindizes gehandelt. Neue Portfoliopositionen geht das Fondsmanagement nur ein, wenn ein Prämienüberschuss beziehungsweise ein positiver Erwartungswert vorliegen. Investitionen in Optionen werden zudem nur in Form kleinerer Portfolios sowie zeitlich versetzt mit unterschiedlichen Verfallsterminen durchgeführt, um so eine zusätzliche Glättung des Auszahlungsprofils zu erreichen.

Auch wenn die Grundstruktur der Strategie bereits einen Hedge enthält, lösen festgelegte Schwellenwerte im Delta und Value-at-Risk ein Signal zur Anpassung aus. "Der Fonds grenzt sich klar von üblichen Risikoprämien- und Short-Vola-Strategien ab, da wir auf einen Überhang von leerverkauften Optionen verzichten und mehr Long- als Short-Optionen im Portfolio haben", betont Buchmann. (cf)