Shareholder Value Management ändert nach eigenen Angaben die Strategie seines Frankfurter Stiftungsfonds. Das Ende 2017 lancierte Multi-Asset-Portfolio wurde bisher nach einer Absolute-Return-Strategie gemanagt. Künftig solle es aber als defensiver Mischfonds die zwei anderen aktienorientierten Fonds der Gesellschaft um Starmanger Frank Fischer ergänzen, den Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen und den Frankfurter - Value Focus Fund


 
Daher stehen ab 2020 die Erträge aus Value-Aktien im Mittelpunkt der Anlagestrategie und nicht mehr kurzfristige, absolute Erträge. Die wurden übrigens mit einem Minus von über vier Prozent seit Auflage nicht erreicht. Primäres Ziel sei nun die Erwirtschaftung stabiler Erträge in Höhe von jährlich fünf Prozent zum Zwecke regelmäßiger Ausschüttungen. Im gleichen Atemzug werde das Aktienportfolio im Stiftungsfonds von 100 auf bis zu 40 Einzeltitel reduziert. Deren Auswahl orientiert sich am Frankfurter Aktienfonds für Stiftungen. 

Weiterhin drei Säulen
"Value-Nebenwerte haben sich historisch gesehen als die beste Aktienkategorie erwiesen. Allerdings brauchen einige Aktien Zeit, um ihr volles Potenzial zu entwickeln. Nach der Neuausrichtung können wir nun auch im Frankfurter Stiftungsfonds unsere stringente und bewährte Value-Investing-Philosophie effektiver einbringen", so Frank Fischer, Vorstands- und Anlagechef der Fondsboutique, die auch beim Frankfurter Stiftungsfonds die Aktienauswahl übernehmen wird.

Das Portfolio setzt weiterhin auf drei Ertragssäulen zur Erwirtschaftung einer langfristig positiven Rendite. Neben dem Aktienportfolio werden in einer zweiten Säule Optionsstrategien wie zum Beispiel Covered Calls umgesetzt. Damit sollen Volatilitätsprämien vereinnahmt und die Schwankungsbreite des Portfolios reduziert werden. Das Portfolio kann zudem je nach Marktlage durch Futures abgesichert werden. Die dritte Säule wird vor allem stabilisierende Elemente für das Gesamtportfolio, insbesondere Anleihen und ein Edelmetallexposure sowie Makro Investments, enthalten. (jb)