Nervenschonend Vermögen aufbauen, wer wollte das nicht? Wer sich vor zehn Jahren für einen breitgestreuten aktienorientierten Mischfonds entschieden und im Rahmen eines Sparplans monatlich fleißig 100 Euro in das Produkt eingezahlt hat, der konnte sich in den vergangenen Jahren mehrheitlich beruhigt zum Schlafen betten – und gelohnt hat es sich obendrein. Wie die Sparplan-Statistik des Fondsverbandes BVI zeigt, verdienten Sparplaner bei dieser Portfoliogruppe im Mittel immerhin vier Prozent per annum – und das nach Abzug aller Ausgabeaufschläge und der fondsinternen Kosten. Aus 12.000 angesparten Euro wurden im Schnitt so 14.741 Euro.

Wer mehr wollte, hätte sich schon in risikoreichere Fondskategorien wagen müssen. So warfen etwa breitgestreute globale Aktienfonds bei diesem Rechenbeispiel durchschnittlich 6,7 Prozent ab, bei europäischen Aktienfonds wären es 5,2 Prozent gewesen. Bei den beiden benachbarten Mischfonds-Varianten, den anleihenbetonten und ausgewogenen gemischten Portfolios, mussten sich Anleger indes mit 0,9 respektive 2,1 Prozent per annum begnügen (lesen Sie dazu auch: Fondssparen: Mit Geduld und Fleiß Vermögen aufbauen).

Freilich lassen sich aber auch bei jenen Mischfonds, die mehrheitlich auf Aktientitel setzen, einige Top-Produkte finden, die dank der Weitsicht ihrer Lenker aus dem Mittelmaß deutlich herausragen. Genau nach diesen hat FONDS professionell ONLINE gestöbert und die jüngste Auswertung des Branchenverbands per 30. Juni 2019 unter die Lupe genommen: Im dritten Teil unserer siebenteiligen Serie zeigen wir, was Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von jeweils 100 Euro auf zehn Jahre gerechnet mit den besten Portfolios der Kategorie "Mischfonds aktienorientiert, global" verdienen konnten – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke oben! (cf)


Hier geht es zu den übrigen Teilen der Sparplan-Serie von FONDS professionell ONLINE:
Auftakt: Fondssparen: Mit Geduld und Fleiß Vermögen aufbauen
Teil 1: Welche anleihenlastigen Mischfonds Spitze sind
Teil 2: Diese flexiblen Mischfonds sind wahre Schätze


Über die Wertentwicklungsstatistiken des BVI
Die Berechnung des BVI berücksichtigt sowohl den Ausgabeaufschlag als auch alle zwischenzeitlich anfallenden fondsinternen Kosten. Ausschüttungen wurden außerdem rechnerisch umgehend in neue Investmentfondsanteile investiert, um einen besseren Vergleich ausschüttender und thesaurierender Investmentfonds zu ermöglichen.

Erklärung zu den Grafiken in der Bilderstrecke
Die Grafiken zeigen die Entwicklung des Einzelfonds (rote Linie) im Vergleich zu der von Morningstar herangezogenen Gruppe an Konkurrenzprodukten (blau).