Risikoscheue Anleger haben es nicht eben leicht, noch einigermaßen auskömmliche Renditen zu erzielen. Das demonstriert einmal mehr die jüngste Sparplan-Statistik, die der deutsche Fondsverbands BVI Ende Juni 2020 erstellt hat. Demnach stehen Investoren, die sich vor exakt zehn Jahren im Rahmen eines Sparplans für einen vermeintlich sicheren und deshalb anleihenbetonten Mischfonds entschieden und monatlich fleißig 100 Euro in das Produkt investiert haben, nicht gerade gut da: Seit Mitte 2010 haben sie durchschnittlich gerade einmal 0,3 Prozent per annum dazuverdient. Zum Vergleich: Bei der besten Fondskategorie, den als risiko-, aber eben auch chancenreich geltenden europäischen Aktienfonds auf Nebenwerte, wären es trotz Corona-Crash stolze 6,2 Prozent gewesen (lesen Sie dazu auch: Sparplan-Check nach Hochgeschwindigkeits-Crash).

Doch auch innerhalb der eher renditeschwachen Gruppe globaler Mischfonds mit Rentenfokus gibt es einige Fondsperlen, also Portfolios, die relativ gesehen mit einer Sparplan-Spitzenperformance glänzen können. Wir zeigen im ersten Teil unserer siebenteiligen Serie, was Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von jeweils 100 Euro auf zehn Jahren gerechnet mit den besten Einzelportfolios der Kategorie "Mischfonds anleihenorientiert, global" verdienen konnten – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke oben! (cf)


Über die Wertentwicklungsstatistiken des BVI
Die Berechnung des BVI berücksichtigt sowohl den Ausgabeaufschlag als auch alle fondsinternen Kosten. Ausschüttungen wurden außerdem rechnerisch umgehend in neue Investmentfondsanteile investiert. Das soll den Vergleich ausschüttender und thesaurierender Investmentfonds erlauben.

Erklärung zu den Grafiken in der Bilderstrecke: Die Charts zeigen die Entwicklung des Einzelfonds (rote Linie) im Vergleich zu der von Morningstar herangezogenen Gruppe an Konkurrenzprodukten (orange). Sie haben außerdem die Möglichkeit, auf die Lupe im oberen rechten Bildrand zu klicken, um die Grafik zu vergrößern.