Weniger Risiko bedeutet in der Geldanlage bekanntlich meist auch weniger Rendite. Sparplan-Anleger, die sich vor zehn Jahren für einen anleihenorientierten Mischfonds entschieden haben, müssen sich daher auch – weniger überraschend – mit weniger Ertrag zufrieden geben als solche, die zu eher aktienorientierten Mix-Portfolios gegriffen haben.

Laut der neuesten Sparplan-Statistik des Fondsverbands BVI verdienten Anleger, die in den vergangenen zehn Jahren monatlich je 100 Euro in anleihenbetonte gemischte Portfolios einzahlten, durchschnittlich zwei Prozent pro Jahr dazu. Die angesparten 12.000 Euro vermehrten sich damit im Mittel auf 13.282 Euro. Zum Vergleich: Bei aktienorientierten Mischfonds wären es 6,1 Prozent per annum gewesen. (lesen Sie dazu auch "Fonds for future: Die Sparplan-Idee setzt sich durch").

Doch trotz des vergleichsweise mäßigen Durchschnittsresultats gibt es zahlreiche sehr gute rentenbetonte Mischfonds. FONDS professionell ONLINE hat die jüngste Sparplan-Wertentwicklungsstatistik des Branchenverbands BVI per 30. Juni 2021 unter die Lupe genommen: Wir zeigen im ersten Teil unserer Serie, was Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von jeweils 100 Euro auf zehn Jahre gerechnet mit den besten Portfolios der Kategorie "Mischfonds anleihenorientiert, global" verdienen konnten – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke oben! (cf)


Über die Wertentwicklungsstatistiken des BVI
Die Berechnung des BVI berücksichtigt sowohl den Ausgabeaufschlag als auch alle zwischenzeitlich anfallenden fondsinternen Kosten. Ausschüttungen wurden rechnerisch umgehend in neue Investmentfondsanteile investiert, um einen besseren Vergleich ausschüttender und thesaurierender Investmentfonds zu ermöglichen.

Erklärung zu den Grafiken in der Bilderstrecke
Die Grafiken zeigen die Entwicklung des Einzelfonds (rote Linie) im Vergleich zu der von Morningstar herangezogenen Gruppe an Konkurrenzprodukten (orange).