Risikoscheue Anleger haben es nicht eben leicht, im aktuellen Marktumfeld noch einigermaßen auskömmliche Renditen zu erzielen. Das verdeutlicht einmal mehr die Sparplan-Statistik des Fondsverbands BVI. Demnach haben jene Investoren, die sich vor zehn Jahren im Rahmen eines Sparplans für einen vermeintlich risikoarmen und deshalb anleihenbetonten Mischfonds entschieden und monatlich 100 Euro in das Produkt investiert haben, einen schlechten Schnitt gemacht: Seit Mitte 2009 haben sie durchschnittlich gerade einmal 0,9 Prozent per annum dazu verdient. Zum Vergleich: Bei der besten Fondskategorie, den als risiko-, aber eben auch chancenreich geltenden europäischen Aktienfonds auf Nebenwerte, wären es stolze 7,8 Prozent gewesen (lesen Sie dazu auch: Fondssparen: Mit Geduld und Fleiß Vermögen aufbauen). Doch auch innerhalb der eher renditeschwachen Gruppe globaler Mischfonds mit Rentenfokus gibt es einige Ausreißer nach oben, sprich: Portfolios, die relativ gesehen mit einer Sparplan-Spitzenperformance glänzen können.

FONDS professionell ONLINE hat die jüngste Auswertung des Branchenverbands per 30. Juni 2019 unter die Lupe genommen: Wir zeigen im ersten Teil unserer siebenteiligen Serie, was Anleger bei einer monatlichen Einzahlung von jeweils 100 Euro auf zehn Jahren gerechnet mit den besten Portfolios der Kategorie "Mischfonds anleihenorientiert, global" verdienen konnten – klicken Sie sich durch unsere Bilderstrecke oben! (cf)


Über die Wertentwicklungsstatistiken des BVI
Die Berechnung des BVI berücksichtigt sowohl den Ausgabeaufschlag als auch alle fondsinternen Kosten. Ausschüttungen wurden außerdem rechnerisch umgehend in neue Investmentfondsanteile investiert. Das soll den Vergleich ausschüttender und thesaurierender Investmentfonds erlauben.

Erklärung zu den Grafiken in der Bilderstrecke: Die jeweils obere Kurve zeigt die Entwicklung des Einzelfonds (rote Linie) im Vergleich zu der von Morningstar herangezogenen Gruppe an Konkurrenzprodukten (blau).