ING Investment Management hat mit dem ING (L) Renta Fund Sustainable Fixed Income (P Cap: LU0300862447) einen neuen nachhaltigen Rentenfonds in Deutschland zum Vertrieb zugelassen, der strenge Ausschlusskriterien im Investmentprozess hat: In Unternehmen, deren Kerngeschäft Waffen, Nuklearenergie, Pelze, Glücksspiel oder Pornografie ist, wird prinzipiell nicht investiert.

Der neue Rentenfonds ist für Anleger gedacht, die nach dem Prinzip des sozial verantwortungsvollen Investierens (SRI) finanzielle Erträge im klassisch ökonomischen Sinn mit sozial verträglichen, ethischen und umweltfreundlichen Kriterien kombinieren wollen. Das Sustainable Fixed Income Portfolio Management Team um Fondsmanager Xavier Clerebaut ist davon überzeugt, dass sich mit Socially Responsible Investments langfristig gute Renditen und damit Kapitalzuwachs erwirtschaften lassen.

Der Fonds investiert in ein diversifiziertes Portfolio aus in Euro denominierten Darlehenssicherheiten und Geldmarktinstrumenten, herausgegeben von Staaten, die soziale Kompetenz fördern und eine nachhaltige Politik verfolgen, jedoch zugleich eine gute Wertentwicklung aufzeigen. Ziel des Fondsmanagement-Teams, ist es, den Lehmann Euro Aggregate Index innerhalb drei aufeinanderfolgender Jahre zu schlagen und ein Ranking im ersten oder zweiten Quartil innerhalb der Peergroup zu erzielen.

Das Portfolio besteht zu maximal 15 Prozent aus Unternehmensanleihen und mindestens 85 Prozent Staatsanleihen. Unter den Top fünf Positionen im Rentenfonds, der an 23. Mai 2007 in Luxemburg aufgelegt wurde, befinden sich zwei griechische Anleihen, jeweils mit 13,84 und 13,15 Prozent Gewichtung, gefolgt von einer niederländischen Anleihe auf Platz drei mit 12,92 Prozent. Fondsmanager Clerebaut investiert zu 31,22 Prozent in Anteile mit AAA Rating und zu 60,13 Prozent in Papiere mit Investment Grade A. Um die Nachhaltigkeit von Ländern und Unternehmen zu prüfen, stützt sich das Management-Team beim Investment-Prozess in einem ersten Screening-Schritt auf Scoris. Scoris ist ein unabhängiges Recherchenetzwerk der Siri-Gruppe (Sustainable Investment Research International), das absolute Ausschlusskriterien festlegt. Ausgeschlossen sind Länder, in denen eine Diktatur herrscht, Menschenrechte verletzt werden, und die sich nicht an das Kyoto-Protokoll halten. Ebenso wenig wird in Unternehmen investiert, die nicht die OECD-Richtlinien für multinationale Unternehmen befolgen oder Sozialgesetze missachten. (bb)