Wie eine von INVESCO durchgeführte Studie ergeben hat, betrachten europäische institutionelle Anleger im Jahr 2001 die Risikokontrolle bei der Auswahl von externen Fondsmanagern als das Hauptkriterium. Im Jahr 2000 wurde dieser Punkt dagegen nicht unter den sechs wichtigsten Kriterien genannt. Aus der Studie geht ebenfalls hervor, dass die fünf wichtigsten Kriterien bei der Auswahl von externen Fondsmanagern Risikokontrolle, Performance, Qualität des Reportings, Klarheit des Investmentprozesses sowie das Unternehmensrating sind.

 

Bei der Festlegung der Investmentpolitik wurde auch das Risiko als vorrangiges Ziel (von über 30% der Manager) definiert, gefolgt von der absoluten Performance (23%), der relativen Performance (20%), dem Investmenthorizont (16%) sowie der Liquidität (8%).  

 

Die Studie wurde von INVESCO in den Beneluxstaaten, Frankreich, Deutschland und Italien in Zusammenarbeit mit Sponsoren aus den jeweiligen Ländern [1] durchgeführt. Gegenstand der Studie ist die Haltung von institutionellen Anlegern gegenüber externen Vermögensverwaltern, der Umfang, in dem externe Manager eingesetzt werden, deren Einsatzgebiete, die Zusammenarbeit mit externen Verwaltern sowie die an sie gerichteten Erwartungen.

 

"Der europäische Markt ist zum aktuellen Zeitpunkt im Wachstum begriffen und wird von grundlegenden Veränderungen geprägt. Vor diesem Hintergrund ist das Verständnis von Trends und der auf die Märkte einwirkenden Kräfte von großem Interesse", erklärte der für Kontinentaleuropa zuständige Chief Executive Officer von INVESCO, Jean-Baptiste de Franssu.

 

Die Studie führte außerdem zu den folgenden Ergebnissen:

 

  • Die Asset Allocation hat sich leicht verschoben, mit leichten Zuwächsen bei Private Equity, alternativen Anlagen, Immobilien und Liquidität sowie einem Rückgang bei Renten und Mischportfolios.

 

  • Die Zufriedenheit mit externen Managern ist eher niedrig - lediglich 76% der befragten Anleger sind der Ansicht, dass die Anlageziele von ihrem externen Verwalter verstanden werden. 39% hatten die Geschäftsbeziehung zu ihrem externen Manager erst vor kurzer Zeit abgebrochen.

 

  • Sechzig Prozent derjenigen institutionellen Anleger, die ihre Geschäftsbeziehung zu ihrem externen Manager vor kurzer Zeit aufgegeben hatten, trafen diese Entscheidung auf Grund einer unzureichenden Performance.

 

  • 19% der Investoren planen, das von externen Managern verwaltete Vermögensvolumen zu steigern; 9% planen eine Verringerung des extern verwalteten Vermögens.

 

  • Der Investmenthorizont der befragten institutionellen Anleger hat sich verlängert, 31% gaben eine Dauer von 5-10 Jahren an.

 

  • In den nächsten 12 Monaten handelt es sich bei 50% der extern vergebenen Mandate um internationale Mandate, bei 49% um regionale sowie bei 9% um nach Sektoren aufgegliederte Mandate.

 

  • Die externe Vergabe von Mandaten findet, wie bereits während der vergangenen drei Jahre, immer mehr Verbreitung, und zwar insbesondere in Frankreich.

 

 

"Der europäische Markt für institutionelle Anleger verändert sich sehr schnell. Aus der Studie geht klar hervor, dass sich die Volatilität der Märkte im Jahr 2001 auf die Haltung der institutionellen Anleger sowie ihre Erwartungen an externe Manager ausgewirkt hat", erklärt de Franssu abschließend.

 

Die Ergebnisse der Studie können bei andrew_miller@ceu.Invesco.com angefordert werden.


.