Der Deutsche Investment Trust hat 2003 eines der besten Absatzergebnisse seit seinem Bestehen erzielt. Das teilte die Gesellschaft auf ihrer heute in Frankfurt abgehaltenen Jahres-Pressekonferenz mit. Mit einem Nettomittelaufkommen von 3,5 Milliarden Euro erreichte der dit im Bereich der Wertpapier-Publikumsfonds einen Marktanteil von 19,2 Prozent. Damit floss fast jeder fünfte neu angelegte Euro in dit-Fonds. Dieser erfolgreiche Trend beim Absatz hat sich 2004 fortgesetzt. In den ersten drei Monaten dieses Jahres flossen dem dit gut 600 Millionen Euro zu.

Das verwaltete Fondsvermögen stieg im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr von 40,9 Milliarden Euro auf 46,7 Milliarden Euro. Damit steigerte der dit seinen Marktanteil leicht von 13,2 auf 13,3 Prozent. Gemessen am gesamten verwalteten Fondsvermögen lag der Anteil der Rentenfonds mit 16,4 Milliarden Euro am höchsten. In Aktienfonds wurden zum Stichtag 31.Dezember 14,9 Milliarden Euro verwaltet.

dit unterstreicht Innovationsführerschaft

Mit neuartigen Produkten und Investmentkonzepten hat der dit 2003 seine Innovationsführerschaft im Bereich der Wertpapier-Publikumsfonds untermauert. Beim Fondsvertrieb standen vor allem Produkte mit Absolute- und Total Return-Strategien im Fokus. So flossen allein dem dit-Euro Bond Total Return und den beiden dit-Absolute Return Allocation Produkten im vergangenen Jahr 3,149 Milliarden Euro zu. Damit hat sich der dit in diesen beiden Segmenten zum Trendsetter und Marktführer entwickelt.

Neben Total- und Absolute Return-Produkten wurde der Fondsabsatz des vergangenen Jahres von einem ausgeprägten Sicherheitsbedürfnis der Anleger bestimmt. So standen Produkte mit Wertsicherungskonzepten und Geldmarktfonds in der Gunst der Anleger weiterhin ganz vorn.

Über die einzelnen Vermögensklassen betrachtet, flossen neue Gelder vor allem in Garantiefonds sowie Geldmarktprodukte (jeweils rund zwei Milliarden Euro). Rentenfonds sammelten 431 Millionen Euro ein. Aktienfonds verzeichneten - wie bereits im Jahr zuvor - auch 2003 die stärksten Abflüsse (- 1,5 Milliarden Euro). Absatzstärkster Fonds des Jahres 2003 war der dit-Euro Bond Total Return mit einem Nettomittelzufluss von gut 1,7 Milliarden Euro.

Integrierter Finanzdienstleister funktioniert

Der positive Trend in den einzelnen Vertriebskanälen hat sich auch 2003 fortgesetzt. In allen Bereichen wurden hier zum Teil deutliche Verbesserungen erzielt. So stieg der Absatz von Wertpapier-Publikumsfonds über die Dresdner Bank von 953 Millionen Euro auf 2.961 Milliarden Euro, im Allianz Vertrieb von 411 Millionen Euro auf 493 Millionen Euro. Beim dit wertet man die Absatzerfolge der Allianz-Agenturen und der Dresdner Bank als Beweis für das Funktionieren des Integrierten Finanzdienstleisters. Im Drittvertrieb konnte der dit seine Absatzleistung von 645 Millionen Euro auf 1,123 Milliarden Euro fast verdoppeln.

Umfangreiches Service- und Betreuungsprogramm im Vertrieb

In der Vertriebsbetreuung setzt der dit weiterhin auf ein umfangreiches Service-und Betreuungsangebot. Mit dem Start der Fondsdepot Bank im Oktober des vergangenen Jahres bietet der dit nun Maklerpools, Vertriebsgesellschaften und anderen Intermediären die Depotverwaltung auf einer offenen Plattform an. Mit 1,5 Millionen Depots und gut 15 Milliarden Euro Fondsvermögen gehört die Fondsdepot Bank in Hof von Beginn an zu den marktführenden Anbietern in diesem Segment. Mit "Advisor Insight" bietet der dit zudem seit Ende des vergangenen Jahres ein auf die speziellen Bedürfnisse von Finanzvermittlern abgestimmtes Beratungs- und Betreuungssystem an.

Weitere Ertragsverbesserung angestrebt

Auf der Ertragsseite haben die Restrukturierungsmaßnahmen der jüngeren Vergangenheit zu ersten Erfolgen geführt. Die Cost-Income-Ratio verbesserte sich 2003 von 79,8 auf 73,1 Prozent. Für das laufende Jahr wird eine Cost-Income-Ratio von unter 70 Prozent angestrebt.

Dr. Markus Rieß, Sprecher der dit-Geschäftsführung, ist zuversichtlich, dass sich das positive Bild der ersten Wochen beim Fondsabsatz auch im weiteren Verlauf des Jahres fortsetzen wird. Dazu trage neben neuen Fonds- und Anlagekonzepten, wie zum Beispiel Dach-Hedgefonds, vor allem die sich abzeichnende weltweite konjunkturelle Erholung bei. (hh)