Die Hamburger Privatbank Berenberg löst den Berenberg Volatility Premium auf. Dies geht aus einer Mitteilung an die Anteilseigner hervor, die FONDS professionell ONLINE vorliegt. Der bei der Servicegesellschaft Universal-Investment aufgelegte Fonds soll bis Ende Oktober liquidiert werden. Das Portfolio erlitt seit Jahresbeginn ein Minus von fast 30 Prozent. Das Fondsvolumen beziffert sich auf rund 70 Millionen Euro.

"Wir halten das Wachstumspotenzial im Marktsegment Short-Volatilitätsstrategien für wenig aussichtsreich und haben uns daher strategisch dazu entschlossen, das systematische Management der Asset Klasse Short Volatility aus der Produktpalette von Berenberg herauszulösen und zukünftig nicht mehr anzubieten", begründet Berenberg auf Anfrage von FONDS professionell ONLINE den Schritt.

Tiefgreifender Wandel
Neben den Hanseaten haben auch andere Investmenthäuser das Aus für Fonds beschlossen, die Volatilitätsstrategien verfolgen. So löst die Freiburger Greiff Capital den von Tarek Saffaf gesteuerten Absolute-Return-Fonds Paragon auf. Dieser setzte auf Optionsstrategien, um Volatilitäten auszunutzen. (ert)