Der offene Immobilienfonds Leading Cities Invest (LCI) von Kanam Grund gibt ab heute (14.10.2019) wieder Anteile aus. Ein Vierteljahr lang galt ein sogenannter "Cash Stop". Mit einem phasenweisen Wechsel zwischen "Cash Call" und "Cash Stop" steuern Kanam Grund und einige andere Anbieter den Liquiditätszufluss ihrer offenen Immobilienfonds. Denn halten die Fonds zu viel Liquidität vor, wird die Rendite verwässert, die aus der Immobilienbewirtschaftung erzielt werden kann.

Trotz dieses Instruments nahm das Fondsvolumen des LCI allein in diesem Jahr bereits um 36 Prozent zu. Kanam Grund hat ein Online-Tool entwickelt, um die "Cash Call"-Strategie alltagstauglich zu machen. Über dieses Tool können Vermittler ihre Kunden für die nächste Zeichnungsphase vormerken lassen. "Wir kooperieren mit mehr als 1000 Beratern, einige davon kennen wir gar nicht persönlich. Dennoch funktioniert die Arbeit mit dem Reservierungs-Tool hervorragend", sagte Kanam-Grund-Geschäftsführer Heiko Hartwig jüngst im Gespräch mit FONDS professionell.

Fokus auf europäische Metropolen
Nun kann der LCI wieder neues Geld gebrauchen, denn der LCI ist auf Einkaufstour und hat kürzlich eine Büroimmobilie in Barcelona erworben. Damit hält der Fonds inzwischen 26 Immobilien im Bestand. Sie sind auf 19 Standorte in Deutschland, Belgien, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz, Polen und Spanien verteilt. Auch im Hinblick auf die Nutzung der Immobilien über alle gewerblichen Segmente Büro, Logistik, Einzelhandel, Hotel und Arztpraxen ist der Fonds breit diversifiziert und kann auf eine Vermietungsquote von 100 Prozent verweisen.

Der Fonds wurde Mitte 2013 aufgelegt und verfügt inzwischen über ein Fondsvermögen von rund 421 Millionen Euro. Er investiert schwerpunktmäßig in prosperierende und aufstrebende europäische Metropolen. Das selbstgesteckte Ziel, jährlich drei Prozent Rendite zu erwirtschaften, wurde bisher erreicht. Seit Auflage erzielte der Fonds laut gerade veröffentlichtem Halbjahresbericht eine Performance von 19,3 Prozent. (tw)