In vier Wochen wurde das Lloyd Fonds Schiffsportfolio mit einem Eigenkapitalvolumen in Höhe von 137 Millionen US-Dollar durch den Vertriebspartner, die Deutsche Bank AG, vollständig platziert. Der Flottenfonds mit sieben Containerschiffen mit einer Kapazität von 1.100 bis 3.500 TEU (Twenty Foot Equivalent Unit, Standardcontainer) traf laut Lloyd-Aussendung auf eine große Nachfrage durch die Anleger. "Die schnelle Platzierung des Fonds zeigt deutlich, dass die Anleger auch weiterhin auf den dynamischen Markt der Containerschifffahrt setzen. Die Kombination aus attraktiver Rendite und Risikostreuung durch die Investition in unterschiedliche Schiffsgrößen findet großen Anklang", erläutert Silke Iggesen, Leiterin des Vertriebs der Lloyd Fonds AG.

 

Der Flottenfonds VIII, der gleichzeitig in zwei Rohöl- und Produktentanker der Panamaxklasse und zwei Vollcontainerschiffe investiert, ist in Deutschland ebenfalls voll platziert. Der Fonds mit einem Eigenkapitalvolumen von 72 Millionen Euro wurde von freien Vertriebspartnern, Vertriebsplattformen und Banken in den Markt gebracht. Bei diesem Fonds wurde eine attraktive Rendite mit einer Risikostreuung auf zwei Schifffahrtsmärkte kombiniert. Die Tanker sind für jeweils 7 Jahre verchartert, zunächst im Rahmen einer 3-jährigen Beschäftigung zu einer festen Tagescharter bei Heidmar Inc. Zusätzliche Einnahmechancen bietet die anschließende Beschäftigung der Tanker für vier Jahre im Star Tankers Pool, dem weltweit größten Pool für Panamax-Tanker. Das Containerschiff MS "Helena Schulte" ist für 4 Jahre und 11 Monate an die größte südamerikanische Reederei, die Compañia Sud Americana de Vapores S.A. (CSAV), verchartert. Das MS "Noro" ist für mindestens acht Jahre an APL (Bermuda) Ltd. verchartert. Der Fonds wurde als renditeorientiertes Tonnagesteuermodell konzipiert. Bereits im Jahr 2006 erfolgt die erste Auszahlung. Bis zum Jahr 2022 sollen die Auszahlungen bezogen auf das Kommanditkapital ohne Agio auf bis zu 18 Prozent steigen.

 

Lloyd Fonds setzt auch zukünftig auf die erfolgreiche Strategie der Flottenfonds. Aktuell ist bereits der Flottenfonds X mit einem Eigenkapital von über 50 Millionen Euro in Vorbereitung, der in zwei mittelgroße Containerschiffe investieren wird. Für beide Schiffe wurden bereits attraktive mehrjährige Chartern mit renommierten Reedereien gesichert. So wird das Containerschiff MS "Miami" mit einer Kapazität von ca. 5.100 TEU für acht Jahre an A.P. Møller-Maersk A/S und das MS "Newark" mit ca. 3.400 TEU für ebenfalls acht Jahre an APL (Bermuda) Ltd. verchartert. Der Fonds, der sich besonders durch die langjährigen Chartern bei bonitätsstarken Reedern auszeichnet, kommt noch im April in den Vertrieb.