Die Landesbank Rheinland-Pfalz International (LRI) erzielte im Geschäftsjahr 2004 einen Jahresüberschuss von 77 Mio. Euro, wie die Bank am 4. April 2005 auf einer Bilanzpressekonferenz bekannt gab. Kerngeschäftsfelder von LRI sind Private Banking, integrierter Fondsservice sowie Treasury und International Finance.

 

Die ordentlichen Erträge nahmen leicht um 0,4 v.H. auf 104 Mio. Euro zu. Bei einem mit 80,6 Mio. Euro stabilen Zinsüberschuss und einem Zuwachs beim Handelsergebnis auf 8,4 Mio. Euro war der Provisionsüberschuss mit 15 Mio. Euro etwas rückläufig. Unter Einbeziehung des Saldos sonstiger Aufwendungen belief sich der Aufwand auf 17 Mio. Euro. Die LRI steigerte dadurch das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahr um rund 9,2 v.H. auf 87,4 (80) Mio. Euro.

 

Bei weiterhin vorsichtiger Bewertungspolitik ergab sich ein positiver Saldo aus Risikovorsorge von 6,5 Mio. Euro. Nach Berücksichtigung des deutlich erhöhten Steueraufwandes von 16,9 (12,4) Mio. Euro stieg der Jahresüberschuss auf 77 (52,5) Mio. Euro. Er wurde in Höhe von 30 Mio. Euro als Vorabdividende an die LRP ausgeschüttet. Der verbleibende Jahresüberschuss in Höhe von 47 Mio. Euro wurde den Rücklagen zugeführt. Nach Gewinnzuweisung belaufen sich die Eigenmittel der LRI damit auf 573,7 Mio. Euro.

Die Bilanzsumme der LRI stieg im Berichtsjahr um 30,9 v.H. auf 13,4 Mrd. Euro, das Geschäftsvolumen um 26,3 v. H. auf 14,4 Mrd. Euro. (dnu)