Monega: Japan-Investments sind weiterhin attraktiv
Zwei Monate nach dem schweren Erdbeben und Tsunami in Japan ist die Lage im Katastrophengebiet noch immer dramatisch. Viele Betroffene wohnen nach wie vor in Notunterkünften, die Infrastruktur ist lahm gelegt, und die Situation in den Fukushima-Kraftwerken sorgt weiterhin für Hiobsbotschaften.
Obwohl es angesichts der schwierigen humanitären Situation fast unangemessen erscheint, müssen wir uns doch mit den Auswirkungen auf die Finanzmärkte beschäftigen und damit einhergehend mit der Frage, welche Folgen die Katastrophe auf die japanische Wirtschaft und die Aufwärtsbewegung der Weltwirtschaft hat, meint Yvonne Klein, Portfolio Managerin des Monega Chance.
Wirtschaftlichen Folgen dürften beherrschbar bleiben
Betrachtet man die Auswirkungen der Naturkatastrophen Erdbeben und Tsunami, so gehen sie und ihre Kollegen davon aus, dass die wirtschaftlichen Folgen dieser Ereignisse für Japan beherrschbar bleiben. Vergleicht man das jetzige Erdbeben mit dem Kobe-Beben von 1995, kann man feststellen, dass die unmittelbaren wirtschaftlichen Schäden in der Industrieregion Kobe höher waren als heute. Die jetzt betroffenen Regionen im Nordosten tragen vergleichsweise gering - mit rund 2,5 Prozent - zur Wirtschaftsleistung des Landes bei.
Die größten Herausforderungen dürften im Wiederaufbau der Infrastruktur und der Energieversorgung liegen, ist Portfolio-Managerin Klein überzeugt. Ansonsten rechnen sie und ihre Kollegen wie beim Kobe-Beben mit einer relativ schnellen Erholung der Wirtschaftsleistung. Nicht abschätzbar wären jedoch die Folgen einer weiträumigen nuklearen Verstrahlung.
Der japanische Aktienmarkt hat kurz nach der Katastrophe mehr als 16 Prozent verloren. Die Kursverluste entsprachen einer Marktkapitalisierung von 50 Billionen Yen, was weit über die Schätzungen der Gesamtschadenshöhe von 14 bis 21 Billionen Yen hinausging. Erfahrungsgemäß folgt diesen panikartigen Reaktionen eine langsame Erholung, die bereits zu beobachten ist. Dennoch notieren viele japanische Aktien auf dem aktuellen Niveau deutlich unter ihrem fundamentalen Wert. Sofern es also nicht zu einer flächendeckenden Verstrahlung kommt, ist es für Investoren interessant, Investments in Japan zu halten oder bei schwachen Börsen weiter aufzustocken, meint Monega-Expertin Klein.
Hauseigener Fonds
Wer sein Risiko in dieser Region breit streuen möchte, sollte in einen Fonds statt in einzelne Aktien investieren - zum Beispiel in den Monega Chance (DE0005321079). Mit der Expertise zahlreicher Fondsgesellschaften ausgestattet, bietet der aktiv gemanagte Dachfonds eine Möglichkeit, an den langfristigen Ertragschancen der asiatisch-pazifischen Märkte zu partizipieren. Aktuell ist der Fonds mit rund 20 Prozent des Fondsvolumens in Japan engagiert. Die anfänglichen Verluste des japanischen Aktienmarktes konnten in den letzten Wochen teilweise wieder aufgeholt werden konnten, so dass der Fonds nur noch ein Minus von knapp sieben Prozent im laufenden Jahr - nach einem Plus von 21,9 Prozent in 2010 - aufweist. Neben Japan setzt der Monega Chance aktuell vor allem auf Top-Fonds, die das Aufholpotenzial der asiatischen Randmärkte wie Malaysia, Thailand und Indonesien nutzen. Den arabischen Raum haben die Monedga-Experten aufgrund der anhaltenden Unruhen derzeit nur mit einer kleinen Beimischung von etwa vier Prozent berücksichtigt. (ir)













