Einen Mischfonds, der Anleger vor tiefen Kursstürzen bewahrt und gleichzeitig sehr weitgehend an Kursgewinnen beteiligt, legt die Kölner Kapitalanlagegesellschaft Monega mit dem Monega Balance Strategy (WKN 703 120) auf. Das Besondere an dem

Fonds, der über den Dow Jones Euro Stoxx 50 indexnah in die wichtigsten Aktien der Euro-Zone, in Euro-Anleihen mit erstklassigem Rating oder in Festgelder investiert, ist das Wertsicherungskonzept. Dabei folgt Monega einer alten Börsenweisheit: "Gewinne laufen lassen und Verluste

begrenzen". Das Fondsmanagement passt dabei zur Absicherung tagtäglich die Aktien- und Rentenquote den Marktverhältnissen über Derivate neu an. Dadurch kann der Wert des Fondsanteils um maximal zehn Prozent auf

Basis des bisher erreichten höchsten Anteilswertes fallen. Zum Start setzt sich der Monega Balance Strategy zu 70 Prozent aus Aktien und zu 30 Prozent aus Festgeldern zusammen.

 

Das Fondskonzept sieht vor, das Verlustpotenzial auf 10 Prozent zu begrenzen. Dabei kommt es nicht auf den Zeitpunkt des Einstiegs an. Die Begrenzung bewirkt laut Monega eine möglichst hohe Partizipation an steigenden Aktienmärkten. Sollte die 10-Prozent-Sicherung gänzlich aufgebraucht sein, sind neue Engagements in Aktien nur dann möglich, wenn dem Fonds aus Anleihen und Festgeldern ausreichend Zinsen zufließen oder Kursgewinne realisiert werden.

 

Erzielte Kursgewinne gehen nicht vollständig verloren

 

Monegas Ziel ist es, Anlegern mit dem Fonds auch in schwierigen Börsenzeiten ein Aktienengagement zu einem kalkulierbaren Risiko zu ermöglichen. Wenn sich dann die Märkte nachhaltig nach oben bewegen, sollten sie gleichzeitig durch den raschen Aufbau einer relativ hohen Aktienquote sehr stark davon profitieren. Deswegen können Anleger mit dem Wertsicherungskonzept von Monega auch Kursgewinne zum

überwiegenden Teil ausnutzen. Zum Vergleich: Garantiefonds

beispielsweise beteiligen ihre Anteilseigner in der Regel nur bis zu 50 Prozent an Kurszuwächsen. Bei jedem neuen Höchststand erhöht Monega automatisch die Wertuntergrenze, so dass das maximale Verlustrisiko von 10 Prozent bestehen bleibt. Bereits erzielte Kursgewinne bleiben somit größtenteils erhalten

 

Flexibel auf Marktsituation reagieren

 

"Für Privatanleger als auch institutionelle Investoren ist es wichtig, bei ihren Investments in Aktien oder Anleihen auf eine disziplinierte Strategie zu achten. Institutionelle Anleger setzen daher schon seit langem auf Wertsicherungskonzepte bei Fonds. Diese Anlagestrategie können sich jetzt auch Privatanleger mit dem Monega Balance Strategy zu eigen machen", erklärt Stephan Graf Walderdorff, Geschäftsführer von Monega. Gerade für risikobewusste und chancenorientierte Anleger eignet sich dieser Ansatz, um flexibel auf die jeweilige Marktsituation reagieren zu können. "Einerseits partizipieren sie an steigenden Kursen relativ stark, andererseits begrenzen sie bei einer Marktschwäche das Risiko nach unten. Und das einfach und ohne großen Aufwand, den Fondssparer ansonsten betreiben

müssten, um das Verlustpotenzial im Griff zu haben", so Walderdorff weiter.

 

Anleger können den Monega Balance Strategy bei Banken und Sparkassen oder über die DEVK Versicherungen und die Sparda-Banken als Vertriebspartner der Monega erwerben. Der Ausgabeaufschlag beträgt 5 Prozent. Für das Fondsmanagement berechnet Monega jährlich 2 Prozent.

Fondssparer können neben der Einmalanlage, die ab 2.500 Euro möglich ist, auch einen Sparplan ab 50 Euro monatlich abschließen.

 

Fondsdaten auf einen Blick: Monega Balance Strategy

Wertpapier-Kennnummer: 703 120

Auflegungstag: 04.11.2002

Erster Anteilswert: 50,00 Euro

Ausgabeaufschlag: 5 %

Verwaltungsvergütung: 2 % p.a.

Depotbankvergütung: 0,15 % p.a.

Mindestanlage: ab 2.500 Euro

Sparplan: ab 50 Euro monatlich

Ertragsverwendung: thesaurierend

Fondsmanager: Carsten Müller

Geschäftsjahresende: 31. August

Maximale Aktien-/Rentenquote: 70% zu 30 %

Größte Werte im Aktienvermögen des Fonds:

Total Fina Elf S.A. 5,50 %

Royal Dutch Petroleum 5,15 %

Nokia Corp. 4,79 %

Telefonica S.A. 2,58 %

Siemens AG 2,39 %

Aventis S.A. 2,31 %

ENI S.P.A. 2,16 %

Unilever N.V. 2,05 %

BNP Paribas S.A. 1,95 %

BBVA S.A. 1,82 %