Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni hat Candriam den thematischen Aktienfonds Candriam SRI Equity Climate Action aufgelegt. Das Portfolio sei laut dem Asset Manager einer der ersten aktiv verwalteten CO²-neutralen Fonds weltweit und der auch erste in der hauseigenen Angebotspalette.

Das Fondsmanagement will die strukturellen Gewinner von Lösungen für den Klimawandel ermitteln. Eine Bottom-up-Analyse betrachtet jene Unternehmen, die erstklassige Konzepte in den Bereichen Energieeffizienz, erneuerbare Energien und Speicherung, Recycling sowie Abfallentsorgung und Wassermanagement bieten und bestrebt sind, in Zukunft eine Führungsrolle bei Klimaschutzmaßnahmen zu übernehmen. Die enge Kooperation und Synergien zwischen den verschiedenen Fundamental- und ESG-Analyse-Teams und die Unterstützung durch ein Beratungsgremium ermöglichen laut Eigenangaben "einen integrierten und disziplinierten analytischen Ansatz sowie eine überzeugungsgeleitete Aktienauswahl“.

Der Candriam SRI Equity Climate Action ist ein Teilfonds des Candriam SRI, einer SICAV (Société d’investissement à capital variable) mit Domizil in Luxemburg, die von Candriam Luxembourg verwaltet wird. Der Candriam SRI Equity Climate Action ist derzeit in Luxemburg, Österreich, Deutschland, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Italien und den Niederlanden für den Vertrieb zugelassen.

Netto-Null-Emissionsstrategie für Kohlendioxid
Candriam verfolgt zudem eine Netto-Null-Emissionsstrategie für Kohlendioxid. Hierzu werden die CO2-Emissionen des Fonds durch Kohlenstoffgutschriften in Verbindung mit Umweltprojekten ausgeglichen. Dies ermöglicht Anlegern, die Klimabelastung ihrer Investments zu kompensieren. Die Projekte entsprechen den von der Weltbank vorgegebenen Standards und setzen den Fokus auf erneuerbare Energien, wie zum Beispiel Wind- und Wasserkraft, Biomasse, Energieeffizienz und Wiederaufforstung.

Wie "FONDS professionell ONLINE" auf Anfrage erfuhr, sollen die CO2-Kompensationsmaßnahmen Fondsanleger unmittelbar nichts kosten, da diese Candriam übernimmt und über die verrechneten Verwaltungsgebühren finanziert. Laut Candriam sollen die CO2-Kompensations-Kosten in einer Bandbreite zwischen drei und fünf Basispunkten liegen, abhängig vom jeweiligen CO2-Fußabdruck des Portfolios. (aa)