Die Kapitalverwaltungsgesellschaft Hansainvest hat mit dem "HansaGlobal Structure" einen neuen Infrastrukturfonds im Programm. Als Fondsmanager fungiert Signal Iduna Asset Management, die seit 2003 für die Hansafonds verantwortlich zeichnet. "Investments mit Infrastrukturcharakter treffen bei institutionellen wie privaten Anlegern auf großes Interesse. Ursächlich hierfür ist die erwartete Stabilität dieser langfristig angelegten Geschäftsmodelle, die für eine moderne Gesellschaft unverzichtbar sind und deshalb die Gewähr für verlässliche Erträge zu bieten scheinen", schreibt die Hansainvest in einer Pressemitteilung zu ihrer Fondsneuheit.

Unternehmen würden einen Infrastrukturbezug aufweisen, wenn sie sich dem Aufbau, Besitz oder Betrieb langlebiger Vermögenswerte widmen, so Hansainvest weiter. Bei diesen langlebigen Vermögenswerten handelt es sich insbesondere um Grundeinrichtungen und Anlagen, die für die Volkswirtschaft eines Landes notwendig sind und im Regelfall nur mittelbar der Produktion von Gütern dienen. Die diesbezüglichen Unternehmen sind in Tätigkeitsfeldern wie Energie, Wasser, Verkehr und Kommunikation und den zuliefernden Branchen tätig.

"Unser Infrastrukturbegriff reicht weiter", sagt Bodo Orlowski, Fondsmanager des neuen Porfolios. "In den unterschiedlichsten Branchen suchen wir Unternehmen, die Netzwerke und vergleichbare Strukturen aufbauen, besitzen oder betreiben. Das reicht beispielsweise von Zahlungsdienstleistern über Gesundheits- und Bildungsanbieter bis in den Technologiesektor, wobei auch Zulieferer inkludiert sind." Aufgrund der hohen Relevanz dieser Themenfelder sei der Fonds jedenfalls ein Produkt, das auf Megatrends setzt. (cf)