Wer die eigene Arbeit mit Genugtuung ausführt, ist auch motivierter, bringt mehr Leistung und macht das Unternehmen erfolgreicher. Doch das funktioniert nur, wenn Firmen ihre Mitarbeiter fördern und für sie einen inneren Sinn stiften – kurz einen "Purpose" bieten. Auf Aktien von Unternehmen, die genau dies tun, setzt nun ein neuer Themenfonds mit dem klangvollen Namen Proud@Work.

Die Hansainvest hat den Fonds als Service-KAG aufgelegt und verwaltet ihn. Gemanagt wird der Proud@Work vom unabhängigen Asset Manager Aramea, der dabei mit dem international tätigen Forschungs- und Beratungsinstitut Great Place to Work® (GPTW®) kooperiert. Initiatoren des Fonds sind Reinhard Springer und Konstantin Jacoby, die Gründer der Werbeagentur Springer & Jacoby, die 2010 ihren Betrieb einstellte.

Nur Titel von Unternehmen mit GPTW®-Auszeichnung 
"In den Proud@Work-Fonds werden nur Aktien von Unternehmen aufgenommen, die ihre Mitarbeiter pflegen, also die die 'Purpose-Bewegung' bereits nachweislich leben", sagt Aramea-Vorstand Markus Barth. Das Universum zur Aktienauswahl werde dabei vom GPTW® bestimmt. Der Fondsmanager selbst selektiert überwiegend Titel von Unternehmen, die das Institut bereits mehrfach ausgezeichnet hat. Denn: Im Backtest habe sich gezeigt, das sich Aktien solcher Firmen besser entwickelt hätten als ihre Vergleichsindizes. 

Da auch Kleinanleger und Unternehmensmitarbeiter die Möglichkeit haben sollen, in den Fonds zu investieren, gibt es beim Proud@Work keine Ausgabeaufschläge und Verwaltungsgebühren. Lediglich eine erfolgsabhängige Vergütung kann anfallen. Zur Kostendeckung soll die Hälfte aller Erträge verwendet werden, die über drei Prozent hinausgehen. (am)