Der offene Immobilienfonds Leading Cities Invest (LCI) hat sein zwölftes Objekt erworben. Das Bürogebäude "Nerviens 85" liegt im "Leopold District" von Brüssel, in dem die meisten europäischen Institutionen ihren Sitz haben. Erst im Mai hatte der LCI in München den "Campus E"-Gebäudekomplex erworben (FONDS professionell ONLINE berichtete). "Mit diesen beiden Erwerben verdoppelte sich das Fondsvolumen in nur zwei Monaten", teilte die Kanam-Grund-Gruppe am Montag mit. Inzwischen verwaltet der Fonds rund 220 Millionen Euro.

Der LCI möchte sich das Potenzial großer Metropolen zunutze machen. Bislang hat der Fonds in Hamburg, Paris, Brüssel, Frankfurt und München investiert. "Dem hohen Wettbewerb um Qualitätsimmobilien, der in diesem wirtschaftlichen Umfeld anhält, begegnet das Fondsmanagement durch bedachte und gezielte Käufe kleinerer Immobilien in attraktiven Lagen", heißt es in der Mitteilung.

Erst die Immobilie, dann das Geld
Daher steuert Kanam den Fonds mit sogenannten "Cash Calls": Erst wenn sich das Management eine vielversprechende Immobilie gesichert hat, wirbt der Fonds neues Geld ein. So versucht der Anbieter dank niedriger Liquiditätsquote das Anlageergebnis zu sichern. Der Fonds strebt eine Zielrendite von über drei Prozent an – im dritten vollen Geschäftsjahr, das am 31. Dezember 2016 endete, ist das mit 3,1 Prozent Wertzuwachs gelungen. (bm)