Zwei neue Fonds der Prima Management AG kommen auf den Markt: Prima-Elcano und Prima-Stiftungsfonds

 

Vermögensverwaltende Schwellenländer-Dachfonds Prima - Elcano

 

Der vermögensverwaltende Schwellenländer-Dachfonds Prima - Elcano wurde jetzt zum Vertrieb in Deutschland, Österreich und Luxemburg zugelassen. Zwei Tranchen stehen zur Auswahl. Der Prima - Elcano A (LU0488386771) kann ohne Mindestanlagesumme und damit auch als Sparplan gezeichnet werden. Anleger zahlen hier den handelsüblichen Ausgabeaufschlag, der je nach Anbieter bis zu fünf Prozent betragen kann. Die Verwaltungsvergütung beträgt 1,85 Prozent jährlich. Der Prima - Elcano B (LU0488388124) steht Großanlegern ab einer Anlagesumme von 250.000 Euro zur Verfügung und kostet nur 1,05 Prozent Jahresgebühr. Hinzu kommt für beide Anteils-klassen eine Performancegebühr für jährliche Wertsteigerungen über 8 Prozent (High Watermark). Der Fonds eignet sich für chancenorientierte Investoren, die langfristig Geld anlegen wollen.

 

Das Fondsmanagement der Prima Management AG wird durch das Expertenteam um Björn Drescher von Drescher & Cie beraten. Seit mehr als zehn Jahren ist Drescher als Journalist, Herausgeber von Börsenbriefen und als Fachreferent tätig. "Der Prima - Elcano bietet Anlegern, die eine professionelle Anlagestrategie für Emerging Markets suchen, eine aktiv ge-managte Lösung aus einer Hand", sagt Drescher. "Der Fonds nimmt Anlegern die Gewichtung einzelner Assetklassen, Länder und Themen sowie die im Zuge von Marktentwicklungen möglicherweise erforderliche Steuerung des Liquiditätsgrads ab", so Drescher weiter. Grundlage der Empfehlungen des Teams sind die Erkenntnisse fundamentaler und technischer Marktanalysen, die Aussagen zur Attraktivität einzelner Märkte und Branchen liefern. Die Fondsexperten wählen parallel, passend zur Markteinschätzung, mögliche Zielfonds nach einem komplexen quantitativen Kennzahlensystem aus. Zudem befragen sie regelmäßig Fondsmanager zu Strategie und Änderungen ihrer Investmentprozesse.

 

Das Management kann bis zu 49 Prozent des Fondsvermögens in liquide Mittel umschichten und Positionen durch den Einsatz von Derivaten gegen Rückschläge schützen, beispielsweise durch die Verwendung von Short-ETFs. Die Wertentwicklung dieser Papiere steigt, wenn der Markt fällt. Ebenso können beigemischte Rentenfonds eventuelle Kursrückschläge bei den Dividendentiteln abfedern und zusätzliche Ertragsquellen erschließen.

 

Prima - Stiftungsfonds: Vermögensverwaltung für Stiftungen und Privatanleger

 

Der Prima - Stiftungsfonds (LU0488513630) ist auch ab sofort zum öffentlichen Vertrieb in Deutschland, Österreich und Luxemburg zugelassen. Der Fonds richtet sich an vorsichtige Investoren, die dennoch eine längerfristig attraktive Rendite anstreben. Der Dachfonds legt schwerpunktmäßig in börsennotierten Fonds (ETFs) an, die weltweite Aktien- und Rentenindizes abbilden. Anleger können sich mit Beträgen ab 1.000 Euro beteiligen. Sie zahlen bis zu fünf Prozent Ausgabeaufschlag und eine Verwaltungsgebühr von 1,8 Prozent jährlich. Hinzu kommt eine Performancegebühr in Höhe von 15 Prozent für jährliche Wertsteigerungen über sechs Prozent (High Water-mark).

 

Ing. Werner Giesswein, Gründer und langjähriger Beirat einer österreichischen Privatstiftung, berät das Fondsmanagement. Die österreichische Prima Fonds KAPITAL PRIVAT AG, für die Giesswein tätig ist, ist außerdem mit zwei Millionen Euro am Prima - Stiftungsfonds beteiligt. Das Fondsvolumen beläuft sich derzeit auf insgesamt 4,1 Millionen Euro.

 

Der Prima - Stiftungsfonds investiert schwerpunktmäßig in börsengehandelte Aktien- und Rentenfonds, so genannte ETFs. Sein Manager muss in jeder Marktlage mindestens 20 Prozent Anleihen oder Rentenfonds halten. Bis zu 80 Prozent können in weltweite Aktienmärkte fließen, wobei das Geld stets auf verschiedene Regionen und Länder verteilt sein soll. Einzeltitel dürfen dabei nicht gekauft werden. Der Fonds konzentriert sich vor allem auf Bluechip-Indizes entwickelter Länder und setzt seinen Schwerpunkt auf Europa. Von 2003 bis 2008 testete Giesswein diesen Mix zunächst mit eigenem Geld. Seit 2009 arbeitet die von seiner Familie initiierte Privatstiftung nach demselben Ansatz und erzielte damit im vergangenen Jahr ein Plus von 32 Prozent. "Ein gutes Jahr, das aber keine Messlatte sein soll", betont der Österreicher. Das langfristige Renditeziel seiner Stiftung liegt bei sechs Prozent jährlich nach Steuern, Inflation und Kosten. Dieselbe Größenordnung gelte mittelfristig auch für den Prima - Stiftungsfonds, zu-indest was Stiftungen betrifft, die in diesen Fonds einsteigen.

 

Jeder Kauf wird durch Stopp-Kurse abgesichert, die bei Kurssteigerungen regelmäßig nachgezogen werden. Fällt der aktuelle Kurs eines Portfoliotitels unter diese Marke, wird er automatisch verkauft. "Ich glaube nicht mehr an Kaufen und Halten", so Giesswein. "Damit habe ich anno 2000 Geld verloren." Wie viel Verlustrisiko bei einem Investment in Kauf genommen werden darf, richtet sich nach einem eigens berechneten Risikobudget, das auf die einzelnen Fondsinvestments aufgeteilt wird und das sich an verschiedenen Kennzahlen orientiert. "Allein auf Grund der höheren Volatilität muss ich bei einem DAX-ETF eine höhere Risikotoleranz einplanen als bei einer zehnjährigen deutschen Staatsanleihe", so Giesswein. Andernfalls würde das Papier bei der kleinsten Marktbewegung aus dem Depot fallen und unnötig Kosten verursachen. Doch das gesamte Risikobudget ist begrenzt. Wird die Risikotoleranz zu hoch veranschlagt, kann weniger Geld in andere attraktive Anlagen fließen.

 

Durch das aufwändige Risikomanagement können Zielfonds beim Prima- Stiftungsfonds zeitweise mehrfach gehandelt werden. ETFs sind daher für Giessweins Strategie ideal. Da sie lediglich Aktienindizes wie den DAX nachbilden, sind ihre Gebühren niedriger als bei aktiv gemanagten Aktienfonds, die ihre Benchmarks übertreffen wollen. Zudem wird der Handel wie bei Aktien zeitnah abgewickelt. Giesswein betont: "Ich verwende zwar passive Anlageinstrumente, aber ich manage diese im Stiftungsfonds aktiv." Vor allem die ausgeklügelte Portfoliokonstruktion soll einen Mehrertrag bringen. Auch die Auswahl von Indexfonds ist alles andere als banal. So bevorzugt Giesswein ETFs, die so genannte Performance-Indizes nachbilden, weil diese in ihrer Kursentwicklung die Zahlung von Dividenden berücksichtigen.


Weitere Informationen: www.primafonds.com