Die Beratungsgesellschaft Mercer kooperiert mit dem digitalen Vermögensverwalter Ginmon. Das gemeinsame Angebot richtet sich an Arbeitgeber. Diese haben künftig die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern über das Mercer-Benefits-Portal "Darwin" Zugang zu der Online-Geldanlageplattform anzubieten.

"Benefits spielen eine große Rolle – sei es als Differenzierungsmerkmal im Rahmen des Recruitings, der Mitarbeiterbindung oder der Mitarbeitermotivation", erläutert Eva Lawless, Head of Benefits Transformation bei Mercer in Deutschland. "Private Vermögensverwaltung ist in diesem Bereich zwar noch wenig verbreitet, wird aber unserer Meinung nach in Folge sich ändernder Beschäftigungsformen zunehmend an Bedeutung gewinnen."

Glücksgriff für Ginmon
Für Ginmon birgt die Kooperation viel Potenzial. Denn die digitalen Vermögensverwalter hierzulande kämpfen mit wachsenden Konkurrenzdruck am Markt, da neben Start-ups auch immer mehr Banken und Vermögensverwalter Roboberater anbieten. Fintechs wie Ginmon haben die zusätzlich Bürde, dass sie keine bekannten Namen haben und daher viel Geld in Werbung stecken müssen. Das bringt viele an den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten. Da hilft eine Kooperation sehr, die einem Kunden direkt liefert – bestes Beispiel ist der Branchenprimus Scalable Capital, der erfolgreich mit der ING zusammenarbeitet.

"Wir freuen uns über das Vertrauen von Mercer in unser Unternehmen und das dahinter stehende Team", lässt sich daher Lars Reiner zitieren, der Gründer und Geschäftsführer von Ginmon. (jb)