Die schottische Fondsgesellschaft Baillie Gifford bringt ihren "Worldwide Health Innovation Fund" als Ucits-Portfolio auf den deutschen Markt. Das dreiköpfige Fondsmanagement-Team, welches von Julia Angeles geleitet wird, ist bei der Titelauswahl auf der Suche nach vielversprechenden Unternehmen, die sich den Herausforderungen im globalen Gesundheitswesen widmen. Dazu zählen etwa die Bekämpfung von Krankheiten und Pandemien sowie dem Zugang zu medizinischer Versorgung.

Obwohl der Fonds bereits 2018 und damit deutlich vor der Coronavirus-Krise aufgelegt wurde, hat die Pandemie die Innovation im Gesundheitsbereich in den Mittelpunkt gerückt. "Unternehmen im Portfolio wie Illumina, Ambu und Moderna stehen an vorderster Front, wenn es darum geht, die Pandemie zu bekämpfen, die Zusammensetzung des Virus zu identifizieren oder Impfstoffe und Behandlungen zu entwickeln", schreibt die Gesellschaft in einer Pressemitteilung.

Baillie Gifford investiert bereits über mehrere Strategien hinweg mehr als 27 Milliarden Euro in Unternehmen mit Bezug zum Gesundheitssektor. Der für seinen langfristigen und konzentrierten Investmentansatz bekannte Asset Manager ist überzeugt, dass sich das Verständnis in der Gesellschaft von Humanbiologie und Gesundheitsfragen gerade fundamental verändert und das derzeitige Modell der Arzneimittelentwicklung durch Pharmariesen vor der Disruption steht.

Als einer der ersten Investor konnte übrigens "Guy's and St. Thomas' Charity", eine der ältesten und größten Stiftungen im Gesundheitsbereich in Großbritannien, gewonnen werden. Sie ist ein langjähriger Kunde von Baillie Gifford und legt als Wohltätigkeitsorganisation Wert darauf, mit ihren Investitionen eine positive Wirkung für die Gesellschaft zu erzielen. (cf)