Das britische Fondshaus Schroders hat seine nachhaltigkeitsorientierte Produktpalette vergrößert. Die beiden Aktienfonds Schroder ISF European Sustainable Equity und Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity berücksichtigen bei der Titelauswahl soziale, Umwelt- und Unternehmensführungs-Faktoren.

Neues ESG-Konzept
Der Schroder ISF European Sustainable Equity (LU1910162970) ist ein nachhaltiger Aktienfonds mit Fokus auf Europa, der von  Nicholette MacDonald-Brown, Co-Head Pan-European Equity Research und Portfoliomanagerin, und von Fondsmanager Scott MacLennan verwaltet wird. Die Grundlage für den Fonds bilden die europäischen Aktienstrategien von Schroders. Diese kombinieren verschiedene Anlagestile und basieren auf umfangreichen Analysen nach der Bottom-up-Methode.

Als Herzstück des Anlageprozesses fungiert dabei das von Schroders neu entwickelte Rahmenkonzept für ESG-Kapitalanlagen Context. Es zielt darauf ab, Unternehmen zu identifizieren, die führende Nachhaltigkeitseigenschaften in ihrer Branche aufweisen oder die sich im Hinblick auf Nachhaltigkeit verbessern. Gleichzeitig werden Gesellschaften aussortiert, die mindestens zehn Prozent ihrer Umsatzerlöse mit Tabakerzeugnissen, Waffen, fossilen Energieträgern, Alkohol oder Glücksspiel erwirtschaften.

Neuer nachhaltiger Multi-Factor -Fonds
Der zweite Fondsfrischling, der Schroder ISF Sustainable Multi-Factor Equity (LU1916462077), ist ein global anlegender Aktienfonds, der ESG-Analyse mit einem systematischen Investmentansatz verbindet. Die Strategie basiert auf dem Global Multi-Factor Equity-Fonds, dessen Portfoliomanager sich die Kompetenz des Hauses im faktorbasierten Investieren zunutze machen, um nachweisliche Renditequellen zu erschließen.

Das erreichen sie, indem sie die Faktoren Qualität, Momentum, Value und niedrige Volatilität miteinander kombinieren. Der kostengünstige Fonds strebt eine bessere Wertentwicklung als der MSCI All Country World Index an und soll sich unter anderem auch als Baustein für die Altersvorsorgeplanung von Anlegern eignen.

Mehrere Ansätze der nachhaltigen Geldanlage kombiniert
Der Fonds enthält mehrere Ansätze der nachhaltigen Geldanlage. Im Mittelpunkt der Strategie steht das firmeneigene Rahmenkonzept SustainEx. Es misst, wie sich die Tätigkeit von Unternehmen auf Gesellschaft und Umwelt auswirkt – im positiven, aber auch im negativen Sinne. Um die Erwartungen von Kunden an nachhaltige Portfolios zu erfüllen, ist außerdem der CO2-Fußabdruck des Fonds weniger als halb so hoch wie der seines Referenzindex. Zudem werden Aktien von Unternehmen ausgeschlossen, die in der Tabak-, Waffen- und Glücksspielindustrie tätig sind. (cf)