Schwedischer Asset Manager startet mit drei Fonds in Deutschland
Der schwedische Vermögensverwalter Simplicity Asset Management möchte mit drei Fonds in Deutschland durchstarten. Investoren hierzulande bekommen damit erweiterten Zugang zu nordischen Aktien und Anleihen.
Die schwedische Gesellschaft Simplicity Asset Managament tritt in den deutschen Markt ein und bietet ab sofort institutionellen und Wholesale-Investoren Zugang zu drei UCITS-Fonds: zwei Renten- und einen Aktienfonds. Das teilt der 2001 gegründete Vermögensverwalter mit, der Assets im Volumen von rund vier Milliarden Euro managt und den Vertrieb der drei Fonds in Deutschland dem Third-Party-Marketer Fundfinity übertragen hat.
Der erste der drei Fonds ist der 2021 lancierte Simplicity Företagsobligationer, ein aktiv gemanagter UCITS-Rentenfonds mit Fokus auf nordische Unternehmensanleihen. Rund 290 Anleihen von Emittenten aus verschiedenen Branchen und Ratingsegmenten hält der Fonds. Der 2020 aufgelegte Simplicity High Yield investiert in rund 150 hochverzinsliche Unternehmensanleihen nordischer Emittenten, ergänzt durch selektive Investment-Grade-Positionen.
Breite Mischung von Emittenten
"Der nordische Kreditmarkt zeichnet sich durch eine breite Mischung von Emittenten über verschiedene Branchen und Ratingkategorien hinweg aus. Viele Unternehmen sind kleiner als ihre internationalen Pendants, was sich häufig in höheren Spreads widerspiegelt", erklärt Henrik Tingstorp, COO Fixed Income bei Simplicity Asset Management. "Gleichzeitig enthalten nordische Unternehmensanleihen häufiger sogenannte Maintenance Covenants – also laufende finanzielle Verpflichtungen für Emittenten – als viele andere europäische Märkte."
Das dritte Portfolio ist der bereits 2002 aufgelegte Aktienfonds Simplicity Norden, der einen aktiven Momentum-Ansatz mit Nordic-Aktien verfolgt. "Marktteilnehmer unterschätzen häufig die Stärke etablierter, gut funktionierender Unternehmen und überschätzen gleichzeitig das Erholungspotenzial von Firmen mit strukturellen Problemen. Zudem sind stabile Unternehmen oft systematisch unterbewertet, während volatilere und spekulativere Titel stärker nachgefragt werden", kommentiert Ulf Ingemarson, COO Equity Funds bei Simplicity Asset Management. (jb)
















