So sagenhaft fällt das Wachstum des ETF-Markts aus
Börsengehandelte Fonds erleben einen Boom. Ihr Aufstieg verschiebt das Gefüge in der Investmentwelt. FONDS professionell zeichnet das Wachstum der vergangenen Jahrzehnte in acht Grafiken nach.
Der 11. April 2000 markiert den Auftakt zur Geschichte eines sagenhaften Aufstiegs. An diesem Tag starteten die beiden ersten börsengehandelten Fonds (ETFs) Europas auf dem Frankfurter Parkett in den Handel. Was per Ende des ersten Jahres mit 56 Millionen Euro Volumen anfing, wuchs zu einer fast 2,6 Billionen Euro schweren Industrie heran. Der ETF-Boom scheint nicht abzuebben. Im Gegenteil, er gewinnt noch an Fahrt – klicken Sie durch die Grafiken oben!
Am Anfang der Karriere von ETFs stand die Abbildung von Aktienindizes. So zeichneten die beiden Parkett-Pioniere die Barometer Euro Stoxx 50 und Stoxx Europe 50 nach. Schritt für Schritt wuchs die Palette. Die ersten Bondmesslatten sowie Geldmarkt- und Mischfonds kamen hinzu. Für Rohstoff-, Währungs- oder andere Spezialinvestments entwarfen Anbieter das Konstrukt des börsengehandelten Produkts (ETP) mit seinen Unterformen Exchange Traded Commodity (ETC) und Exchange Traded Note (ETN).
Breitere Basis
So verbreitert sich die Basis. Insbesondere Anleihen ETFs können einen immer größeren Teil der Nettomittelzuflüsse vereinnahmen. Obendrein schält sich ein weiteres Segment heraus, das blendende Perspektiven aufweist: aktive ETFs. Dieser Markt hat sich in den vergangenen zwei Jahren nahezu verdreifacht. Das verwaltete Vermögen überschritt in Europa per Ende 2025 die Marke von 78 Milliarden Euro. Damit wären die Weichen in Richtung eines weiteren Wachstums der ETFs gestellt. (ert)
Das enorme Wachstum bürdet der einst jugendlich-sorglosen Branche zunehmend Verantwortung auf. Welche Nebenwirkungen der Aufstieg nach sich zieht, lesen Sie in der vollständigen Version dieses Artikels, der in Heft 2/2026 von FONDS professionell erschienen ist. Für angemeldete Nutzer ist der Artikel auch hier im E-Magazin zu finden.













