State Street hat es geschafft: Als erste US-Großbank hat das Institut der amerikanischen Regierung sämtliche, in Anspruch genommene Staatshilfen aus dem Troubled Asset Relief Program (TARP) zurückgezahlt, wie das US-Finanzministerium Reuters zufolge am Wochenende mitteilte. Damit unterliegt State Street fortan nicht mehr den Auflagen, die an die Finanzspritzen gekoppelt waren und kann so beispielsweise bei Managergehältern und Dividendenzahlungen wieder frei agieren. Unterm Strich hatten sich die Verbindlichkeiten bei der Bank auf zwei Milliarden US-Dollar summiert, die in mehreren Raten zurückgezahlt wurden. Anfang Juni hatte die US-Regierung insgesamt zehn Großbanken grünes Licht gegeben, ihre erhaltenen Staatshilfen zu tilgen. (ir)