Im vergangenen Jahr gelang es 44 Prozent der aktiven Aktien- und Rentenfondsmanager, ihren jeweiligen Vergleichsindex zu schlagen. Das zeigt eine aktuelle Studie von Lyxor. Im Jahr davor hatten gerade einmal 28 Prozent der aktiven Manager den Markt übertroffen. Auf Sicht von zehn Jahren fällt das Ergebnis noch bescheidener aus: Nur 15,2 Prozent der Aktiven waren in diesem Zeitraum in der Lage, auch im zweiten Jahr eine Outperformance zu erzielen. Eine Wiederholung dieses Erfolgs im dritten Jahr schafften sogar nur 7,2 Prozent.

Die Studie zeigt, wo aktive Fondsmanager im vergangenen Jahr am ehesten Erfolg hatten. Ergebnis: Am häufigsten schafften es Aktienfondsmanager, ihre Benchmark zu schlagen – mit einer Erfolgsquote von 47 Prozent. Überdurchschnittlich oft gelang die Outperformance bei italienischen Aktien (81 Prozent), europäischen Small Caps (71 Prozent) sowie Large Caps aus dem Euroraum (55 Prozent). Unterdurchschnittlich lief es bei chinesischen Large Caps (24 Prozent), britischen Aktien (30 Prozent) und US-amerikanischen Standardwerten (32 Prozent).

Euro-Anleihen besser passiv
Wahre Könner waren unter den Rentenfondsmanagern eher spärlich gesät: Nur 39 Prozent von ihnen übertrafen im vergangenen Jahr die Benchmark. Besonders erfolgreich waren aktive Anleihefondsmanager im Bereich globale Renten (67 Prozent), US-Hochzinsanleihen (56 Prozent) und Unternehmensanleihen mit Investment-Grade-Rating (rund 50 Prozent). Manager für Euro-Staatsanleihen schafften nur in 20 Prozent der Fälle eine Outperformance. Bei Euro-Hochzinsanleihen waren es 16 Prozent, bei Euro-Anleihen mit Inflationsschutz sogar nur sechs Prozent. (fp)