Mit den neuen Treasury Fonds hat die Allianz Dresdner Asset Management (ADAM) eine maßgeschneiderte Lösung für Kreditinstitute zur integrierten Zinsbuchsteuerung geschaffen. Erfolgreich gemanagt werden die Fonds seit Auflegung Anfang 2004 von den Anlageexperten von PIMCO. Treasury Fonds kombinieren das Risikomanagement der Zinsbindung mit aktivem Anlagemanagement und sind dabei eine risikoärmere Alternative zur klassischen Direktanlage. Erstmalig am deutschen Fondsmarkt erhält die Familie der ADAM Treasury Fonds ein Bonitätsrating von Standard & Poor"s. Ein umfassendes Reporting ist jederzeit über das Internet abrufbar.

Luxemburger Publikumsfonds

Die Treasury Fonds wurden Anfang Januar 2004 als Publikumsfonds nach Luxemburger Recht aufgelegt und wenden sich ausschließlich an institutionelle Investoren. Ihre Charakteristik entspricht der festverzinslicher Wertpapiere. Die Produktfamilie besteht aus einem geldmarktnahen Fonds und vier dynamischen Zinsstrukturfonds mit Restlaufzeiten von drei, fünf, sieben und neun Jahren. Ein abgelaufener Zinsstrukturfonds wird durch die Auflage eines neuen Fonds am Ende des Laufzeitenbandes ersetzt.

Konsistente Outperformance bei anleiheähnlichem Risiko

Portfoliomanager der Treasury Fonds ist Matthieu Louanges von PIMCO, der bereits den sehr erfolgreichen dit Allianz Rentenfonds verwaltet. Ziel der Investment-Experten ist es, die jeweilige Benchmark der Treasury Fonds bei gleichem Risiko um 0,8 Prozent pro Jahr signifikant zu übertreffen. Messgröße für den geldmarktnahen Fonds ist der 3-Monats-Euribor. Für die Zinsstrukturfonds wurde die Wertentwicklung von Jumbo-Pfandbriefen höchster Bonität als Benchmark gewählt.

Die Treasury Fonds investieren vorwiegend in festverzinsliche Wertpapiere mit hoher Bonität aus dem Euro-Währungsraum. Fremdwährungsrisiken werden damit weitgehend vermieden. Daneben können bis zu 30 Prozent des Fondsvermögens in Anlagen mit höherer Verzinsung investiert werden, beispielsweise hochverzinsliche Unternehmensanleihen oder Schuldverschreibungen aus Schwellenländern.

Hochliquides Anlageinstrument für institutionelle Anleger

Das innovative Konzept der Treasury Fonds wurde speziell für Kreditinstitute entwickelt, die dieses hochliquide Anlageinstrument für ihr bankeigenes Depot einsetzen. Das Spektrum des Fonds deckt rund 70 Prozent der klassischen Anlageformen innerhalb des Eigendepots ab. In Zusammenarbeit mit der KC Risk AG, einem unabhängigen Beratungsunternehmen für Treasury, wurden die spezifischen Anforderungen moderner Banksteuerung in die Anlageprodukte integriert. Die jährliche Ausschüttungsprognose sowie die Risikoparameter des Fonds er-leichtern die Ergebnisvorschaurechnung.

Treasury Fonds eignen sich aber auch für institutionelle Investoren, wie Industrieunternehmen, Versicherungen, Versorgungseinrichtungen, öffentliche Investoren, Kirchen, Stiftungen u.a..

Bonitätsrating von Standard & Poor"s

Als erste deutsche Fondsgesellschaft erhält ADAM ein Bonitäts- und Volatilitätsrating von Standard & Poor"s. Für die Treasury Fonds beträgt es mindestens "A-" (die Bestände des Fonds bieten einen starken Schutz gegen Verluste durch Ausfälle). Dieses Rating der Kreditqualität unterscheidet sich grundlegend von den im Markt üblichen Fonds-Qualitätsratings und ist mit dem Emittenten-/Emissions-Rating zu vergleichen. Da ein Fonds nicht ausfallen kann, drückt das Fonds-Bonitätsrating im Vergleich zum Emittenten-Rating ein höheres Maß an Kreditqualität und Sicherheit aus.

Umfassendes Reporting

Eine weitere Besonderheit dieser Fondsfamilie ist die einfache Integrierbarkeit in die bankeigenen Risikosteuerungsinstrumente. Hierfür ist das tägliche Reporting der Treasury Fonds auf die speziellen Anforderungen von Kreditinstituten abgestimmt und jederzeit über das Internet abrufbar. Es setzt sich unter anderem aus erweiterten Risikoreports, Szenarienanalysen, Performanceberichten sowie aufsichtsrechtlichen Kennziffern zusammen und deckt alle bankaufsichtsrechtlichen Erfordernisse ab. (hh)