Mainsky Asset Management hat vor kurzem sein Fondsangebot geändert. Der Frankfurter Vermögensverwalter fusionierte zwei Portfolios – den Mainsky Macro Navigation Fund mit dem Mainsky Bond Opportunities Fund – und versah den so entstandenen Fonds mit einer neuen Strategie. Diese ist aber in der individuellen Kundenbetreuung erprobt und wird dort seit 2007 eingesetzt.  

Konkret verfolgt der Mainsky Macro Allocation Fund, der die ISIN des Opportunities Fonds übernimmt, einen Multi-Asset-Ansatz, wobei die beiden Fondsmanager Eckhard Schulte und Daniel Duarte einen sehr hohen Freiheitsgrad bei der Auswahl der Assets haben. Damit soll risikoadjustiert eine absolute Wertentwicklung von fünf bis sechs Prozent über der Geldmarktrendite sowie eine jährliche Ausschüttung von drei Prozent erreicht werden. 

Ständiger Blick aufs Risiko
Grundlage der Strategie ist eine Makro- sowie Top-Down-Analyse. Das zugrunde liegende hauseigene Research setzt auf quantitative wie qualitative Verfahren. Integraler Bestandteil des Investmentprozesses ist das Risikomanagement. Da sich die Korrelationen der Asset-Klassen je nach Marktphase ständig ändern, nimmt das Management die Steuerung der Risikoauslastung in Abhängigkeit vom jeweiligen Kapitalmarktumfeld vor. 
 
"Man muss sein Produktsortiment dem Kapitalmarkt anpassen", erklärt Schulte, der auch Vorstandschef des Instituts mit einer Lizenz gemäß Paragraf 32 Kreditwesengesetz ist, im Gespräch mit FONDS professionell ONLINE die Fusion und die Änderung der Strategie des Fonds – ohne dass sie einen neuen Ansatz entwickeln mussten.

Keine Rendite mehr mit Anleihen
Grund für die Umstellung war letztlich, dass mit einem reinen Fixed-Income-Ansatz im aktuellen Niedrigzinsumfeld kaum mehr eine attraktive risikoadjustierte Rendite erzielt werden kann. Bei der Lancierung des Bond Opportunities Funds im Jahr 2012 waren Schulte zufolge circa vier Prozent per annum noch realistisch – heute nicht mehr, ohne massive Durations- oder Bonitätsrisiken einzugehen.
 
"Attraktive risikoadjustierte Returns lassen sich unter diesen Bedingungen besser mit flexiblen Strategien über die Asset-Klassen hinweg erzielen", so Schulte weiter. Die beiden nun gemanagten Fonds Mainsky Bond Absolute Return und der Mainsky Macro Allocation spiegeln dem Kapitalmarktexperten zufolge die beiden Expertisen des Hauses wider: Fixed-Income- und flexible Multi-Asset-Strategien. (jb)