Vermögensverwaltung für kleines Geld: Reuss Private erleichtert Zugang
Die Zeiten, in denen eine Vermögensverwaltung Millionären vorbehalten war, sind lange vorbei. Die Fondsnet-Gruppe senkt den Mindestbetrag für ein Kooperationsprodukt mit dem Indexfondsgiganten Vanguard nun auf 50 Euro.
Die Reuss Private Bank für Wertpapierhandel öffnet ihre in Kooperation mit Vanguard angebotene standardisierte Vermögensverwaltung für Beträge ab 50 Euro – sowohl als Einmalanlage als auch als Sparplan. Ziel sei es, "eine kosteneffiziente und breit diversifizierte Anlagelösung auch für Anleger mit kleineren Anlagebeträgen" zu offerieren, teilt das Institut mit.
Basis ist das seit 2024 bestehende Angebot "Globale Index Strategien" (GIS). Anleger können zwischen fünf unterschiedlichen Ausprägungen mit Aktienquoten von 30, 50, 70, 90 oder 100 Prozent wählen. Die GIS-Strategien stehen Vertriebspartnern der Reuss-Private-Gruppe in Deutschland zur Verfügung, sowohl im Haftungsdach von BN Partners Capital als auch im Maklerpool Fondsnet.
Im Vertrieb kommen die Strategien offensichtlich gut an
Die Kooperation mit Vanguard habe sich über die Erwartungen hinaus "sehr erfolgreich entwickelt", berichtet Reuss-Vorstand Markus Henneberger. Die GIS-Strategien würden "von einer konstant wachsenden Zahl an Beratern, darunter eine Vielzahl größerer Vertriebsstrukturen, aktiv eingesetzt", so Henneberger. "Vor dem Hintergrund dieser hohen Nachfrage reduzieren wir bewusst die Mindestanlagesumme deutlich, um noch mehr Anlegern den Einstieg zu ermöglichen."
Henneberger verweist auch auf die seiner Meinung nach "bewusst attraktiv" gestaltete Kostenstruktur der GIS-Strategien: Die Vermögensverwaltung inklusive Portfoliomanagement betrage 0,25 Prozent per annum, hinzu komme eine Vermittlungsvergütung von 0,70 Prozent per annum, sodass sich eine jährliche Gesamtkostenquote von rund 0,95 Prozent ergebe (zzgl. gesetzlicher Mehrwertsteuer). (fp)




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