"Viele KI-Fonds sind de facto Technologie- oder Robotikfonds"
Kapital dorthin zu lenken, wo künstliche Intelligenz langfristig Produktivität, Wohlstand und Nachhaltigkeit schafft. Das sehen Brice Prunas und Maxence Radjabi, Fondsmanager des Oddo BHF Artificial Intelligence, als ihre grundlegende Aufgabe.
Als der Oddo BHF Artificial Intelligence im Dezember 2018 aufgelegt wurde, galt der Fonds als so etwas wie eine Kuriosität. Das Thema der künstlichen Intelligenz (KI) war damals noch eher ein Feld, in dem sich vornehmlich vermeintlich weit in die Zukunft blickende Nerds tummelten. Seither hat sich die Wahrnehmung in Bezug auf KI erheblich verändert. Inzwischen hat der Aspekt nahezu jeden Sektor erreicht, sowohl in wirtschaftlicher, gesellschaftlicher als auch in politischer und geopolitischer Hinsicht.
Im Rückblick auf das Auflegungsjahr des Oddo-BHF-Produkts erscheint der Ansatz, den die beiden Fondsmanager Brice Prunas und Maxence Radjabi mit dem Fonds verfolgen, als geradezu visionär. Im Analysegespräch für die aktuelle Magazinausgabe von FONDS professionell betonen beide nicht von ungefähr, dass sie künstliche Intelligenz nie als reines Technologiethema begriffen haben. Und beschreiben im Detail, wie sie zwischen Enablern, Plattformen und Nutznießern navigieren, um trotz schwächerer Performancejahre 2024 und 2025 an ihrer These festzuhalten, dass die "stille Revolution" gerade erst begonnen hat.
Um mehr über diese Querschnittsstrategie zu erfahren, die mittlerweile über Branchen wie Gesundheitswesen, Industrie oder den Finanzsektor hinweg reicht bis hinein in multimodale Modelle, Agentensysteme und erste physische KI‑Anwendungen wie dem autonomen Fahren, haben wir die beiden Fondsmanager am Stammsitz von Oddo BHF Asset Management in Paris zum Interview aufgesucht. Dabei unterstützt hat uns der Analyst Dewi John, Head of Research EMEA bei LSEG Lipper. (hh)
Einige ausgewählte Zitate aus dem Interview mit Brice Prunas und Maxence Radjabi haben wir in der Bilderstrecke oben für Sie zusammengetragen – einfach durchklicken. Das vollständige Gespräch findet sich in Ausgabe 1/2026 von FONDS professionell ab Seite 84. Angemeldete Nutzer können den Beitrag auch hier im E-Magazin lesen.




Vortrag am FONDS professionell KONGRESS











