MFS Prudent Capital, FvS Multiple Opportunities und DJE Zins & Dividende sind die Spitzenreiter unter den vermögensverwaltenden Bestseller-Fonds – wie schon im Vorquartal. Zu diesem Ergebnis kommt der Vermögensverwalter RP Rheinische Portfolio Management aus Köln, der quartalsweise ein entsprechendes Ranking erstellt. "In einem insgesamt positiven dritten Quartal gab es wenig Bewegung unter den Topsellern", berichtet RP-Portfoliomanager Mirko Hajek.

Dank einer starken Performance arbeitete sich der Phaidros Balanced von Rang sechs auf Platz vier vor. Mehrere Plätze verlor hingegen der Acatis Gané Value Event Fonds. Er erlitt temporär Verluste, weil die Kernposition Grenke nach einer Short-Attacke zeitweise einbrach. "Aufgrund der insgesamt guten Entwicklung zählt der Fonds aber dennoch weiterhin zu den zehn besten vermögensverwaltenden Topsellern", so Hajek.


Die zehn Bestseller mit dem höchsten Rang im RP-Scoring inklusive der wichtigsten Stärken und Schwächen der Fonds finden Sie in der Bilderstrecke oben – einfach durchklicken!


Quantitatives Scoring-Modell
Das Team der RP Rheinische Portfolio Management analysiert die Bestseller unter den VV-Fonds regelmäßig, weil es mit genau diesen Produkten eine standardisierte Fondsvermögensverwaltung für den deutschen Markt bestückt. Die "Topseller Select Strategie Defensiv" hat den Anspruch, die zehn besten Verkaufsschlager in einem Produkt zu bündeln. "Unser Universum besteht aus Topsellern, die im Wesentlichen zwei Bedingungen erfüllen: Sie müssen seit mindestens drei Jahren am Markt sein und einen vermögensverwaltenden Ansatz verfolgen. Reine Aktien- oder Rentenfonds bleiben also außen vor", sagt RP-Geschäftsführer Christian Roch. Um zu sehen, welche Fonds gerade angesagt sind, analysiert RP Topseller-Listen verschiedener Maklerpools, Finanzvertriebe, Direktbanken und Online-Broker. Auch die halbjährliche Bestseller-Auswertung von FONDS professionell Deutschland findet dabei Beachtung.

Die Entscheidung, welche zehn Fonds gleichgewichtet im Portfolio landen, fällt nach einem rein quantitativen Scoring-Modell. Dort fließen neben der Performance über drei Jahre vor allem Kennzahlen wie die Information Ratio, der maximale Verlust und die Volatilität ein. Berücksichtigt werden außerdem das Momentum und das Verhalten des Fonds in verschiedenen Marktphasen. "Jedes Quartal überprüfen wir, ob unser Portfolio noch mit den Top-Ten aus dem Scoring übereinstimmt", sagt Roch. (bm/cf)