Die Wiener Fondsboutique FTC Capital hat gemeinsam mit der Erste Asset Management als KVG den Smart Volatility Plus auf den Markt gebracht. Das Portfolio vereint unterschiedliche Modelle, die speziell für den Handel von Aktienvolatilität entwickelt wurden. Die Volatilitäts-Strategie wurde ursprünglich für institutionelle Investoren entwickelt und wird bereits seit 2012 in FTC-Fonds eingesetzt.

Jetzt steht der Smart Volatility Plus auch als eigenständige Fondslösung im UCITS-Format Privatanlegern offen. "Konventionelle Produkte, die als Tail-Hedge für die Absicherung von Aktieninvestments gegen Schocks und von Panik getriebenen Abwärtsmärkten konzipiert sind, setzen ständig auf steigende Volatilität. Weil steigende Volatilität bei Aktien aber die Ausnahme ist, verlieren diese Produkte in durchschnittlichen Marktphasen laufend Geld", erläutert FTC in einer Aussendung. Dagegen gehe der Smart Volatility Plus Long-Positionen nur dann ein, wenn die quantitativen Handelsmodelle anzeigen, dass eine Stress-Phase begonnen hat. "Bildlich gesprochen wird eine Versicherungsprämie also nur dann bezahlt, wenn das Risiko eines Schadens bereits deutlich angestiegen ist", so FTC weiter.

Greift dieser Schutz, wird gerade dann eine hohe Überrendite erzielt, wenn die Aktienmärkte in hohem Tempo fallen. In den anderen, sehr viel häufigeren und längeren Phasen versucht der Smart Volatility Plus hingegen, Risikoprämien durch den Verkauf von Volatilität abzuschöpfen, um moderate Profite zu generieren. "Dieser Strategiemix hätte genau dann einen starken Schutz geboten, wenn es am dringendsten nötig war, nämlich während des Absturzes im Zug der Finanzkrise 2008 und im Frühling des Vorjahres zu Beginn der Corona-Krise," sagt Eduard Pomeranz, Geschäftsführer von FTC Capital. (cf)