Die Mehrheit der Deutschen wünscht sich, endlich wieder Zinsen für ihr Erspartes zu bekommen, zeigt eine Umfrage des Hamburger Fintechs Exporo. Das ist erst einmal keine Überraschung, schließlich legt kaum jemand Geld auf die hohe Kante, um explizit keinen Ertrag zu erzielen. Überraschend ist allerdings, mit welcher Rendite sich die Bundesbürger zufriedengeben würden: Fast 90 Prozent der Befragten wären schon mit zwei Prozent pro Jahr glücklich.

Nicht nur bei ihren Renditeerwartungen, auch bei ihren präferierten Anlageklassen zeigen sich die Deutschen gewohnt konservativ. So nannten neben dem Sparbuch rund drei Viertel der Umfrageteilnehmer Immobilien als interessante Anlage. Zugleich wünschten sich allerdings knapp 70 Prozent mehr Flexibilität bei Immobilieninvestments, um jederzeit liquide zu bleiben. 

Das Häuschen ist der neue Sparstrumpf
Immobilien sollen offenbar als Sparbuch-Ersatz herhalten. Drei Viertel der Befragten gab an, dass Immobilieninvestments eine sichere Geldanlage und eine gute Alternative zum Sparbuch seien. Ebenso viele Umfrageteilnehmer halten "Betongold" für sehr wertstabil. Immerhin die Hälfte der Deutschen will im laufenden Jahr denn auch einen Teil ihres Geldes in Immobilien investieren, wenn die Anlage schon ab einem geringen Betrag möglich ist. (fp)