Finanz- und Versicherungsvermittler müssen als Selbständige damit rechnen, von einem anderen Vermittler wegen eines Wettbewerbverstoßes abgemahnt zu werden. Häufig handelt es sich bei den angemahnten Verstößen allerdings gar nicht um eine Verletzung des fairen Wettbewerbs, sondern nur um Formfehler bei Angaben auf einer Internetseite. Das Ziel der Abmahner und ihrer Anwälte ist es oft genug auch gar nicht, einen Wettbewerbsverstoß zu beenden – sie möchten schlicht die Anwaltsgebühren einstreichen.

Die Bundesregierung hat auf solche missbräuchlichen Abmahnungen reagiert. Ende 2020 trat das „Gesetz zur Stärkung des fairen Wettbewerbs“ in Kraft. Das Regelwerk nimmt einige Änderungen im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) vor. Die für Vermittler wichtigsten Neuerungen stellen wir Ihnen in der Bilderstrecke oben vor! (jb)